8 Reasons to Focus on Informal & Social Learning

22. August 2010

Weitere Beiträge zum Thema Informal Learning auf diesem Blog unter: hier klicken! Und eine Reihe von Videos zum Thema habe ich bereits 2008 mit deutschsprachigen Vertretern geführt und in in diesem Blog und auf auf meinem youtube channel zusammengefasst, hier die kleine Werkschau:

Kompakt: Informelles Lernen

Informelles Lernen wird immer wichtiger. Grund genug für uns, sich mit einer Reihe von Expertengesprächen und Interviews (im Rahmen der Scope) damit auseinander zu setzen. Die wichtigsten Clips habe ich in diesem youtube-Player zusammengefasst, die Navigation erfolgt über Thumbnails unten und die Navigationspfeile rechts und links. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber ein geniales Feature von youtube!

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Aufgezeichnet: Das Therapeutische Quintett

22. August 2010

Im Frühsommer arbeitete ich für drei Sendungen mit meinem langjährigen Freund Alexander Wunsch und dem von ihm ins Leben gerufene Therapeutischen Quintett zusammen. Eine der Sendungen habe ich aufbereitet und wer direkt auf youtube geht, profitiert von der punktgenauen Navigation zu verschiedenen Themen und Unterbereichen.

Wer Betroffene und ihre Familien kennt: Hier findet man eine kompetente und ausführliche Übersicht über Krebs(therapie) aus orthodoxer und ganzheitlicher Sicht, einer der Gäste war Dr. med. György Irmey von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr.

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Urteil: Krebs durch Schnurlostelefone

8. August 2010

Es gibt Dinge, die wir nicht gerne lesen, dafür aber gern verdrängen. Die Risiken von DECT- und Handystrahlen sind gehören dazu! Bundespostminister Bötsch prophezeite bereits 1994: “Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen gewesen sein.” Sollte er recht behalten?

Wasser auf diese Mühle wird das rechtskräftige Urteil des Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) sein, das mir heute morgen mein Zahnarzt mailte und das dem Kläger „wegen “Handy-Schadens” eine 80prozentige  Invaliditätsrente zusprach.

Interessanterweise lies der Richter nach eingehender Prüfung auch keine “industrienahen” Studien zu, sondern nur “unabhängige”. Mehr darüber in dem Artikel über das Krebsrisiko von DECT Telephonen und Handystrahlen, noch ein Zitat:

Übrigens, dass z.B. Handys in bis zu 30 Metern Entfernung noch EEG-Veränderungen im Gehirn erzeugen, die nach dem Telefonat noch Stunden anhalten, wurde jetzt durch verifizierte Untersuchungen bestätigt. Das ist eigentlich das gesundheitliche Aus für alle Headsets, denn das Handy ist bei Benutzung eines Headsets ja immer noch in der Nähe des Körpers. Bei herkömmlichen Headsets wird die Strahlung sowieso direkt ins Ohr geleitet und über die Bluetooth-Headsets braucht man sich aufgrund der Bluetooth-Strahlung, die natürlich auch direkt ins Ohr geht, auch nicht mehr zu unterhalten.

Und nur wenige Miunten später:

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Das Interview mit Dr. Jayanath Abeywickrama

19. Juli 2010

Dr. Jayanath Abeywickrama, geboren 1971, gehört zu einer seit 31 Generationen ungebrochenen Abstammungslinie traditionellen Ayurveda, zurückzuführen auf Rishi Pulasti 2668-2616 vor Christus.

Ihm wurde das Wissen, das seinem Land innewohnt, in der Gurukula (Lehrer-Schüler)Tradition des Ayurveda übertragen. Dr. Jayanath Abeywickrama ist ein renommierter Ayurveda Arzt und Heiler der sich sowohl in seinem Land, als auch weit darüber hinaus einen Namen gemacht hat.

Er ist Begründer des „ Rankema Ayurveda Center”, einer Oase des traditionellen Ayurveda auf Sri Lanka, und verfügt über eine Fülle an sehr seltenem, wertvollem und tiefgreifendem Wissen, welches in unserer heutigen Zeit, vor allem auch international, von großer Bedeutung ist.

In ihm verbindet sich eine außergewöhnliche Meisterschaft der Wissenschaft vom Leben und den Lebensenergien, mit der visionären Begabung eines großen spirituellen Lehrers.

Die Aufnahmen entstanden am Rande eines mehrtägigen Workshops in der Nähe von Heidelberg, Gastgeberin war Cerstin Meisen und das Interview führten die Heilpraktikerin Ranva Görner und der Arzt und Lichtbiologe Alexander Wunsch, zwei erfahrene Mediziner und Therapeuten: Viel Vergnügen

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Reiner Krutti über HerzIntelligenz

12. Juli 2010

Das Institute Of HeartMath (IHM) ist ein privates US-Forschungsinstitut, das für seine ebenso aufregende, wie wissenschaftlich fundierte Forschungsarbeiten bekannt ist. Ihr Thema: De Intelligenz des Herzens, einer der wichtigsten Parameter: die Herzfrequenz-Variabilität (HRV).

Aus ihrer Arbeit entwickelten sie ein simples Programm, das Sie überall durchführen können, nur wenige Minuten benötigt und eine Reihe von bemerkenswerten Resultaten erzielt, darunter Hilfe gegen Angst, Erschöpfung und Stress und für angemessene Entscheidungsfindung, mehr Kreativität, Produktivität und wertschätzende Kommunikation die ankommt: Data counts!

Und persönlich bin ich seit ihren ersten Tagen im Netz ein bekennender Fan der kreglen Truppe, die (wie mir Karl Maret versicherte), auch auf Parties eine gute Figur machen – was wiederum für ihre credibility und Selbstreferentialität spricht. Zurück in die Neunziger: Damals lernte ich sie via Dan Winter kennen und ich war von ihrer Arbeit so fasziniert, daß ich auf eigene Kosten einige ihrer Forschungsarbeiten übersetzen liess. Nicht zuletzt im Hinblick auf Energon, das medizinisch-psychologische Musikprogramm (Universal), das ich damals produzierte und wo ich sie in der einen oder anderen Form nur allzu gerne dabei gehabt hätte.

Doch die Zeit war damals noch nicht reif, Europa braucht halt etwas länger, aber inzwischen liegen einige ihrer Bücher in deutscher Sprache vor (VAK Verlag www.herzintelligenz.de) und als Reiner Krutti auf dem 7. NetzwerkForum der DGEIM einen Vortrag hielt, kam es im Anschluss zu einem spontanen Treffen, zu dem ich die Kamera mitbrachte. Reiner liess ich nicht zweimal bitten (grosses Kompliment!), erwies sich als ausgesprochen kompatibel und so kommt es, daß Sie jetzt selbst und persönlich sich ein erstes Bild über HerzIntelligenz machen können, inclusiv einer Übung, die Sie überall durchführen können, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und … (siehe oben): stay tuned!

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Nils Boese: Ein fabelhafter Mixer

7. Juli 2010

Nach dem  Erfolg von Handverlesen liegt bei den Komplizen von WZP jetzt die Buchreihe “essentials” an. Essentielles von Kaffee bis Coctail, ein Schelm, wer Boeses dabei denkt. Wird es doch exclusiv von Luca Siermann in Szene gesetzt und … mehr sei noch nicht verraten, außer das das Buch über Kaffee in mehrere Sprachen übersetzt werden soll, noch bevor es geschrieben wurde, was aussergewöhnlich ist und wohl das treffendste Adjektiv für diese Buchreihe. MAZ ab!

Die zwei Tage bei Nils („Ein guter Barkeeper sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Er ist vielleicht der Hauptdarsteller, aber der Gast ist der Film.“) waren außergewöhnlich für mich. Nicht nur wegen des investigativ notwendigen Alkoholpegels, sondern primär wegen der Performance des Protagonisten. Kein Wunder bei 650 Spirituosen an der Wand und 320 Drinks auf der Getränkekarte.

Der 38jährige Quereinsteiger, seit 15 Jahren im Geschäft, versteht sein Handwerk aufs Vortrefflichste. Er rührt und schüttelt ein Dutzend Zutaten aus dem Handgelenk, schäkert, shaked, schenkt ein – und der Coctail reicht exakt bis zum Füllstreifen. Und seine Bloody Mary ist einfach ein GEDICHT. Unbedingt vorbeischauen, wenn Du in Hildesheim bist!

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Susann Pásztor liest aus “Ein fabelhafter Lügner”

19. Juni 2010

“Selten hat mich ein Buch von der ersten Zeile an so fasziniert!” schreibt Caudine Bories über Susann Pásztors skurril-komischem Familienroman “Ein fabelhafter Lügner”. Kein Wunder, denn besagter Fabulierer, Joschi Molnár, bleibt auf ewig ein Rätsel. Er hat seinen Kindern etliche Versionen seines Lebens hinterlassen und als sich die Halbgeschwister Hannah, Marika und Gabor in Weimar treffen, um Joschis hundertsten Geburtstag zu feiern, prallen Welten aufeinander. In rasanten Dialogen und skurrilen Szenen nähern sie sich der Wahrheit — und finden zueinander.

Um persönlich zu werden: Ich kenne Susann schon seit vielen Jahren. Und wäre sie keine Dame, würde ich sagen: Jahrzehnten. Sie hat ein Buch von mir gesetzt (“Musik, Magie & Medizin”), etliche Werbe- und andere Texte verfasst, auf ihrem Script basiert eine der erfolgreichsten Kosmetik-Comedy-Shows, wir haben CD-ROMs … die Reihe liesse sich beliebig verlängern.

Was lag da näher, als ihre Lesung im Rahmen der “Heidelberger Literaturtage” mitzuschneiden? Nichts! Und daher machte ich mich an einem warmen Sommerabend Richtung Uniplatz auf, wo Manfred Metzner die L-Tage zelebriert. Das macht er famos – und alles zusammen ergibt eine Stunde pralle Lesefreude. Live, lebendig und leibhaftig von Susann gelesen, dank allen Beteiligten, inclusiv dem Verlag, me proudly present: Susann Pásztor: Ein fabelhafter Lügner, live von den Heidelberger Literaturtagen. Bühne frei!

Die vier Teile der Lesung können Sie bequem über die Navigationselemente rechts und links (weisses Dreieck) ansteuern.

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Verleger drehen durch?

18. Juni 2010
Emblem of the Stasi

Image via Wikipedia

netzpolitik.org sein Dank – denn was BDV in einem internen Papier fordern, es wurde netzpolitik zugespielt, würde Stasi und KGB entzücken. Sie möchten anscheinend die politische Lähmung der Republik dazu nutzen, sich in einem Handstreich eine Art Monopol über die Sprache zu sichern.

Wie im 3. Teil von Neues aus Freising skizziert, werden die Verteilungskämpfe härter, die Einschläge kommen näher. Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren

Auszug aus dem Eckpunktepapier von VDZ und BDVZ zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Besonders der erste Punkt ist mehr als heikel, mit der Forderung möchte man Sprache monopolisieren, die gesellschaftlichen Auswirkungen sind immens:

Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.

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Martin Lindner: Neues aus Freising, 3. Teil

17. Juni 2010

Im dritten Teil geht es um die Peter Kruse und die FAZ, um Verteilungskämpfe und Skandälchen, den Wandel der Presselanschaft vom Stadtwald zum Wildwuchs, die linken Tricks der Verleger und … am besten, Sie schauen selbst rein, denn hier gibt´s was auf die Ohren! Bei Neues Aus Freising, dem dritten Teil des Mai/Juni Tryptichons, diesmal mit vorgeschaltetem Teaser und das nächste Mal wieder mit Martin Lindner. Sowieso!

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Neues aus Freising, 2. Teil

7. Juni 2010

Martin Lindner, so das aktuelle Update zum Clip, ist “@thorstena sehr dankbar, dass er mein mündliches gestammel in eine schriftliche form gebracht hast, mit der ich selbst etwas anfangen kann. ja, das wollte ich eigentlich sagen, glaube ich. was ich selbst da idiosynkratisch suche, sind offenbar intellektuelle (ja, post-akademiker wie mich), die im web und in den formen des web über das web als kulturrevolutionären epochenbruch nachdenken. und die so gut schreiben können, dass dadurch so etwas wie eine kettenreaktion kollektiver erkenntnis in gang kommen könnte, wie sie mich in der angelsächsischen blogosphere seit jahren begeistert.”

Hier ein Zitat von Thorsten Breustedt » Auf der Suche nach Knotenpunkten:

Die deutschsprachige Blogosphäre ist ein Dorf, der Webdiskurs, der in ihr stattfindet, ist lausig, und überhaupt sind uns in dieser Hinsicht gerade die Angelsachsen weit voraus. Das findet nicht nur Martin Lindner, doch die “Sphinx von der Isar” hat das Offensichtliche einfach mal deutlich ausgesprochen.

Und Namen genannt, was die Sache natürlich interessant macht: Es sei erstaunlich, dass in Deutschland allein Sascha Lobo und Mario Sixtus in ihrer Rolle anerkannt seien, dem Mainstream das Internet zu erklären. Bemerkenswert sei auch, dassPeter Kruse, der sich mit seinem bejubelten re:publica-Vortrag sowie einemgemeinsam mit Sixtus und Lobo absolvierten TV-Auftritt ebenfalls in einer solchen Rolle wiederfinde, genauso wie die beiden erstgenannten optisch ziemlich schräg daherkomme.

Hierzulande muss man sich als Freak verkleiden, um Stimme des Web sein zu können“, sagt Lindner deshalb – und angesichts der Bedeutung, die die digitale Revolution unbestritten besitzt, sei das kaum zu glauben.

Doch nicht nur dem Mainstream gegenüber, auch innerhalb der Netzgemeinde sieht Lindner hinsichtlich der Debattenkultur und der inhaltlichen Tiefe Defizite. Allerdings gebe es durchaus viel versprechende Ansätze: Via Twitter (@martinlindner) nannte er aus einem “idiosynkratischen Gefühl” heraus einige Namen, die in seinen Augen für einen neuen Zugang zu Netzthemen in deutscher Sprache stehen: Christian Heller (@plomlompom), Felix Neumann (@fxneumann), Michael Seemann (@mspro) und Markus Spath (@hackr).

Interessant dabei ist, dass Lindners Namensreihe offenbar eher durch sprachliche als durch inhaltliche Eigenheiten zustande gekommen ist, wie im folgenden, höchst unterhaltsamen Videointerview mit Lutz Berger gut nachzuvollziehen ist. Tenor: Eine deutsche Websprache mit ganz eigenem Zungenschlag sei bislang nur in Ansätzen zu erkennen. (Interessante Analogie: In dieser Hinsicht gehe es ihr heute so ähnlich wie ehedem den deutschen Popmusiktexten auf ihrem langen Weg von Drafi Deutscher zu Tocotronic.) … weiterlesen >>

Im zweiten Teil geht es um die Kultur der deutschen Webdiskussion (und warum man dazu ein Freak sein muss), die Rolle der Popmusik, warum Marmor, Stein und Eisen bricht, intellektuelle-Zwischenkulturen in Amerika, informelles Videodesign – und alles fein abgeschmeckt mit vielen bunten Bildern.

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