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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Aufgezeichnet: Das Therapeutische Quintett

22. August 2010

Im Frühsommer arbeitete ich für drei Sendungen mit meinem langjährigen Freund Alexander Wunsch und dem von ihm ins Leben gerufene Therapeutischen Quintett zusammen. Eine der Sendungen habe ich aufbereitet und wer direkt auf youtube geht, profitiert von der punktgenauen Navigation zu verschiedenen Themen und Unterbereichen.

Wer Betroffene und ihre Familien kennt: Hier findet man eine kompetente und ausführliche Übersicht über Krebs(therapie) aus orthodoxer und ganzheitlicher Sicht, einer der Gäste war Dr. med. György Irmey von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr.

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Urteil: Krebs durch Schnurlostelefone

8. August 2010

Es gibt Dinge, die wir nicht gerne lesen, dafür aber gern verdrängen. Die Risiken von DECT- und Handystrahlen sind gehören dazu! Bundespostminister Bötsch prophezeite bereits 1994: “Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen gewesen sein.” Sollte er recht behalten?

Wasser auf diese Mühle wird das rechtskräftige Urteil des Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) sein, das mir heute morgen mein Zahnarzt mailte und das dem Kläger „wegen “Handy-Schadens” eine 80prozentige  Invaliditätsrente zusprach.

Interessanterweise lies der Richter nach eingehender Prüfung auch keine “industrienahen” Studien zu, sondern nur “unabhängige”. Mehr darüber in dem Artikel über das Krebsrisiko von DECT Telephonen und Handystrahlen, noch ein Zitat:

Übrigens, dass z.B. Handys in bis zu 30 Metern Entfernung noch EEG-Veränderungen im Gehirn erzeugen, die nach dem Telefonat noch Stunden anhalten, wurde jetzt durch verifizierte Untersuchungen bestätigt. Das ist eigentlich das gesundheitliche Aus für alle Headsets, denn das Handy ist bei Benutzung eines Headsets ja immer noch in der Nähe des Körpers. Bei herkömmlichen Headsets wird die Strahlung sowieso direkt ins Ohr geleitet und über die Bluetooth-Headsets braucht man sich aufgrund der Bluetooth-Strahlung, die natürlich auch direkt ins Ohr geht, auch nicht mehr zu unterhalten.

Und nur wenige Miunten später:

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Reiner Krutti über HerzIntelligenz

12. Juli 2010

Das Institute Of HeartMath (IHM) ist ein privates US-Forschungsinstitut, das für seine ebenso aufregende, wie wissenschaftlich fundierte Forschungsarbeiten bekannt ist. Ihr Thema: De Intelligenz des Herzens, einer der wichtigsten Parameter: die Herzfrequenz-Variabilität (HRV).

Aus ihrer Arbeit entwickelten sie ein simples Programm, das Sie überall durchführen können, nur wenige Minuten benötigt und eine Reihe von bemerkenswerten Resultaten erzielt, darunter Hilfe gegen Angst, Erschöpfung und Stress und für angemessene Entscheidungsfindung, mehr Kreativität, Produktivität und wertschätzende Kommunikation die ankommt: Data counts!

Und persönlich bin ich seit ihren ersten Tagen im Netz ein bekennender Fan der kreglen Truppe, die (wie mir Karl Maret versicherte), auch auf Parties eine gute Figur machen – was wiederum für ihre credibility und Selbstreferentialität spricht. Zurück in die Neunziger: Damals lernte ich sie via Dan Winter kennen und ich war von ihrer Arbeit so fasziniert, daß ich auf eigene Kosten einige ihrer Forschungsarbeiten übersetzen liess. Nicht zuletzt im Hinblick auf Energon, das medizinisch-psychologische Musikprogramm (Universal), das ich damals produzierte und wo ich sie in der einen oder anderen Form nur allzu gerne dabei gehabt hätte.

Doch die Zeit war damals noch nicht reif, Europa braucht halt etwas länger, aber inzwischen liegen einige ihrer Bücher in deutscher Sprache vor (VAK Verlag www.herzintelligenz.de) und als Reiner Krutti auf dem 7. NetzwerkForum der DGEIM einen Vortrag hielt, kam es im Anschluss zu einem spontanen Treffen, zu dem ich die Kamera mitbrachte. Reiner liess ich nicht zweimal bitten (grosses Kompliment!), erwies sich als ausgesprochen kompatibel und so kommt es, daß Sie jetzt selbst und persönlich sich ein erstes Bild über HerzIntelligenz machen können, inclusiv einer Übung, die Sie überall durchführen können, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und … (siehe oben): stay tuned!

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Nils Boese: Ein fabelhafter Mixer

7. Juli 2010

Nach dem  Erfolg von Handverlesen liegt bei den Komplizen von WZP jetzt die Buchreihe “essentials” an. Essentielles von Kaffee bis Coctail, ein Schelm, wer Boeses dabei denkt. Wird es doch exclusiv von Luca Siermann in Szene gesetzt und … mehr sei noch nicht verraten, außer das das Buch über Kaffee in mehrere Sprachen übersetzt werden soll, noch bevor es geschrieben wurde, was aussergewöhnlich ist und wohl das treffendste Adjektiv für diese Buchreihe. MAZ ab!

Die zwei Tage bei Nils („Ein guter Barkeeper sollte sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Er ist vielleicht der Hauptdarsteller, aber der Gast ist der Film.“) waren außergewöhnlich für mich. Nicht nur wegen des investigativ notwendigen Alkoholpegels, sondern primär wegen der Performance des Protagonisten. Kein Wunder bei 650 Spirituosen an der Wand und 320 Drinks auf der Getränkekarte.

Der 38jährige Quereinsteiger, seit 15 Jahren im Geschäft, versteht sein Handwerk aufs Vortrefflichste. Er rührt und schüttelt ein Dutzend Zutaten aus dem Handgelenk, schäkert, shaked, schenkt ein – und der Coctail reicht exakt bis zum Füllstreifen. Und seine Bloody Mary ist einfach ein GEDICHT. Unbedingt vorbeischauen, wenn Du in Hildesheim bist!

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Martin Lindner: Neues aus Freising, 3. Teil

17. Juni 2010

Im dritten Teil geht es um die Peter Kruse und die FAZ, um Verteilungskämpfe und Skandälchen, den Wandel der Presselanschaft vom Stadtwald zum Wildwuchs, die linken Tricks der Verleger und … am besten, Sie schauen selbst rein, denn hier gibt´s was auf die Ohren! Bei Neues Aus Freising, dem dritten Teil des Mai/Juni Tryptichons, diesmal mit vorgeschaltetem Teaser und das nächste Mal wieder mit Martin Lindner. Sowieso!

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Allgemein, Martin Lindner: Neues aus Freising ,

The price we have to pay?

1. Juni 2010

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Jeremy Rfikin: Die empathische Zivilisation

20. Mai 2010

Zunächst mal: Die Visuals sind natürlich grossartig. Ihre Schnelligkeit & Dichte, schätz ich mal, ziehen jedoch viel Aufmerksamkeit vom Text weg und stören die Verankerung im Kurz- und Langzeitgedächtnis. Trotzdem eins zu null für die Ästhetik und den Zeichner! Rifkins Thesen sind übrigens auch Thema der aktuellen DGI-Impulse, sowie seines jüngsten Buches “Die empathische Zivilisation: Weg. zu einem globalen Bewusstsein” und geben Hoffnung. Knappe Ressource derzeit! Zitat aus der Amazon-Kurzfassung:

Jeremy Rifkin schreibt die Geschichte der Zivilisation neu und entwirft die Vision einer zukünftigen Ära. Der Schlüssel für unser Zusammenleben in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist Empathie: die Gabe, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und bei allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken. Wir sind nicht von Natur aus egoistische, aggressive Einzelkämpfer. Vielmehr sind Kooperation, Solidarität und Mitgefühl die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Auch das menschliche Gehirn ist auf Vernetzung und Solidarität ausgelegt, wie die Neurowissenschaften bestätigen. Nach der Agrar- und der Industriegesellschaft prophezeit Rifkin eine neue Ära: den dezentralisierten Kapitalismus. Herausforderungen wie die globale Wirtschaftskrise und der Klimawandel zeigen: Entscheidend ist, auf Interessen und Positionen anderer einzugehen. Nur die Fähigkeit zur Empathie erlaubt es, der verstärkten Komplexität unseres Lebens Rechnung zu tragen.

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Zeitungsverlage wollen auch einen Banken-Rettungsschirm

19. Mai 2010

Das soll in Zukunft nicht mehr gehen: Snippets, Textbausteine, Zitate … wer mehr über die Zukunft à la FAZ erfahren möchte: CARTA lesen und für Springer spenden! Mal sehen, wer oder was sich noch für systemrelevant und too big to fail hält. Der ganz normale Wahnsinn:

Mit einem Leistungsschutzrecht wollen die Presseverleger eine Zwangsabgabe auf gewerblich genutzte PCs und andere Geräte einführen sowie Snippets und sonstige Textpartikel einem zusätzliechen Verbotsrecht unterstellen. Zielsetzung ist somit letztlich eine marktfremde Lösung des behaupteten Refinanzierungsproblems der Presse mittels einer Quersubventionierung durch andere Branchen. Weder aus rechtlichen noch aus ökonomischen Erwägungen ergibt sich eine Rechtfertigung für dieses Vorhaben.

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Allgemein, Webpolitik

Der Economist zeichnet die Karte neu

17. Mai 2010

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Allgemein

May days

17. Mai 2010
Waldspaziergang, in the middle of nowhere

Image by lutzland via Flickr

Halbzeit – und es sieht so aus, als wäre der Mai in diesem Jahr über uns gekommen. Was natürlich Unsinn ist, denn die meisten Clashs waren vorher zu sehen: Griechenland, der BP-Anschlag auf Kalifornien … you name it! Und ich wette, das ist nur die Ouvertüre zu weit grösseren Turbulenzen, die in immer kürzeren Abständen für Furore sorgen werden. Sieht nach Bifurkationspunkten in dissipativen Strukturen aus, die dann entweder zu einer Reorganisation auf der nächst höheren Ebene führen, oder …

Was ein typisches Beispiel für “eine etwas sehr flott hinskizzierte” Metapher ist, ohne akademische Tiefenbohrung. Warum ich das mache? Um auf einem quirligen Buzz von Martin Lindner hinzuweisen, der sich auf ein vermutlich strategisch plaziertes Kruse-Bashing der FAZ bezieht. Und der damit mal kurz die Schwarmintelligenz um eine elegante Kurve bereicherte.

Was sonst noch geschah? Ich verbrachte die meiste Zeit zwischen Cam und Cut, informelle Lernvideos, nur unterbrochen von Maispaziergängen im satten Grün – und ich vermisse die Tweets von Christian Spannagel, der sich in einem Akt informeller Selbstbestimmung aus allen Netzwerken zurückzog. Konsequent, verständlich, aber ein Verlust. Dafür erklärte er am 7. Mai, den wir eigentlich für eine Livesendung der Bildungsreporter anvisiert hatten, diesen heftig diskutierten Schritt in seinem Blog, den er weiterführen wird.

Eine interessante Wendung, waren doch seine Forenbeiträge, Threads, Kommentare, Kongressbeiträge und Tweets eine feste Grösse und Gravitationszentrum aufgeklärter Pädagogik. Ich bin gespannt, wohin sich die Gruppen, Diskussionen, Lesepfade und Infoflüsse verlagern. Das Christian auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird, steht für mich ausser Frage. Charisma? Cojones?

Maydays – wo wir schon dabei sind, ein echter Schock war für mich ein 50.000 € Kurs (in Worten: fünfzigtausend) auf Moodle, unternehmenseigenes eLearning Teil, mies programmiert, schlechte Bilder und stets das gleiche Schema: eine Seite Info, eine Seite Test. Eine Seite Info, eine Seite Test … und wenn man eine der Multiple Choices auf FAZ-Niveau falsch klickte, ging es zurück auf Start. Ich war sprachlos, ein schlechter Scherz, aber nein! Wie kann man sowas a) konzipieren, b) programmieren, c) illustrieren und d) für 50.000E verkaufen? Muss man dazu Golf spielen? Dem CEO Koks besorgen? Seine Tochter heiraten? Hallo?

Anyway, heute ist Montag, es regnet, ausserdem ist es erst der 17. und wir dürfen gespannt sein.

Zum Beispiel auf Neues aus Freising?

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