Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Culture Club’

Das Interview mit Dr. Jayanath Abeywickrama

19. Juli 2010

Dr. Jayanath Abeywickrama, geboren 1971, gehört zu einer seit 31 Generationen ungebrochenen Abstammungslinie traditionellen Ayurveda, zurückzuführen auf Rishi Pulasti 2668-2616 vor Christus.

Ihm wurde das Wissen, das seinem Land innewohnt, in der Gurukula (Lehrer-Schüler)Tradition des Ayurveda übertragen. Dr. Jayanath Abeywickrama ist ein renommierter Ayurveda Arzt und Heiler der sich sowohl in seinem Land, als auch weit darüber hinaus einen Namen gemacht hat.

Er ist Begründer des „ Rankema Ayurveda Center”, einer Oase des traditionellen Ayurveda auf Sri Lanka, und verfügt über eine Fülle an sehr seltenem, wertvollem und tiefgreifendem Wissen, welches in unserer heutigen Zeit, vor allem auch international, von großer Bedeutung ist.

In ihm verbindet sich eine außergewöhnliche Meisterschaft der Wissenschaft vom Leben und den Lebensenergien, mit der visionären Begabung eines großen spirituellen Lehrers.

Die Aufnahmen entstanden am Rande eines mehrtägigen Workshops in der Nähe von Heidelberg, Gastgeberin war Cerstin Meisen und das Interview führten die Heilpraktikerin Ranva Görner und der Arzt und Lichtbiologe Alexander Wunsch, zwei erfahrene Mediziner und Therapeuten: Viel Vergnügen

Popularity: 3% [?]

  • Share/Bookmark

Aktuelle Projekte, Brain/Mind, Culture Club, Die kreative Klasse , , ,

Reiner Krutti über HerzIntelligenz

12. Juli 2010

Das Institute Of HeartMath (IHM) ist ein privates US-Forschungsinstitut, das für seine ebenso aufregende, wie wissenschaftlich fundierte Forschungsarbeiten bekannt ist. Ihr Thema: De Intelligenz des Herzens, einer der wichtigsten Parameter: die Herzfrequenz-Variabilität (HRV).

Aus ihrer Arbeit entwickelten sie ein simples Programm, das Sie überall durchführen können, nur wenige Minuten benötigt und eine Reihe von bemerkenswerten Resultaten erzielt, darunter Hilfe gegen Angst, Erschöpfung und Stress und für angemessene Entscheidungsfindung, mehr Kreativität, Produktivität und wertschätzende Kommunikation die ankommt: Data counts!

Und persönlich bin ich seit ihren ersten Tagen im Netz ein bekennender Fan der kreglen Truppe, die (wie mir Karl Maret versicherte), auch auf Parties eine gute Figur machen – was wiederum für ihre credibility und Selbstreferentialität spricht. Zurück in die Neunziger: Damals lernte ich sie via Dan Winter kennen und ich war von ihrer Arbeit so fasziniert, daß ich auf eigene Kosten einige ihrer Forschungsarbeiten übersetzen liess. Nicht zuletzt im Hinblick auf Energon, das medizinisch-psychologische Musikprogramm (Universal), das ich damals produzierte und wo ich sie in der einen oder anderen Form nur allzu gerne dabei gehabt hätte.

Doch die Zeit war damals noch nicht reif, Europa braucht halt etwas länger, aber inzwischen liegen einige ihrer Bücher in deutscher Sprache vor (VAK Verlag www.herzintelligenz.de) und als Reiner Krutti auf dem 7. NetzwerkForum der DGEIM einen Vortrag hielt, kam es im Anschluss zu einem spontanen Treffen, zu dem ich die Kamera mitbrachte. Reiner liess ich nicht zweimal bitten (grosses Kompliment!), erwies sich als ausgesprochen kompatibel und so kommt es, daß Sie jetzt selbst und persönlich sich ein erstes Bild über HerzIntelligenz machen können, inclusiv einer Übung, die Sie überall durchführen können, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und … (siehe oben): stay tuned!

Popularity: 3% [?]

  • Share/Bookmark

Aktuelle Projekte, Allgemein, Brain/Mind, Culture Club , ,

Dumm gelaufen: Wenn sich der Reiter zum Affen macht

23. März 2010
Reiter vom Bodensee
Image by to.wi via Flickr

Für Artikel Fünf geh ich auf die Straße. Auch wenn ich damit Klardeutsche wie Markus Reiter abdecken muss, was zugegebenermassen eine Herausforderung ist. Denn der “Kommunikationstrainer, Journalist und Medienberater” fiel als stellvertretender Chefredakteur von Reader’s Digest Deutschland und Feuilletonredakteur der FAZ bisher nicht weiter auf, weswegen er jetzt ein Buch geschrieben hat: Dumm 3.0.

Nnatürlich nicht, um etwa die ins Stocken geratene Aufklärung voran zu treiben, sondern eher um Geld zu verdienen, durch die üblichen Talkshows zu tingeln, den Kulturheini zu machen und ein bisschen bekannt zu werden. Und das lässt sich mit der Dummheit anderer bekanntlich am schnellsten. Im Westen nichts Neues.

Apropos Neues, damit hat der Stuttgarter Herrenreiter offenbar Probleme. Zum Beispiel Internet. Macht dumm 3.0 und bedroht unsere Kultur. Schreibt er tatsächlich! Kennen wir aber schon von der FAZ, Schirrmacher lässt grüssen und überhaupt scheinen die abstiegsgefährdeten Gatekeeper aus Frankfurt zunehmend gereizt zu reagieren. Tja meine Herren, der Weg vom hessischen Feuilleton zu Harz 4 ist kurz!.

Also muss man dumme Bücher schreiben. Und noch dümmere Interviews geben. Und da hört der Spaß auf. Denn was Herr Reiter in der ZEIT so alles von sich gibt, zeigt daß er a) vom Thema wenig Ahnung hat und sich für b) besonders schlau hält. Worüber sich trefflich streiten liesse, denn ich habe selten so viel Plattitüden in so wenigen Absätzen gelesen, wie in diesem kurzen Interview. Respekt!

Ich widerstehe deshalb der Versuchung, die dicksten Klöpse aufzuzählen, für mich reiht sich Reiter die unrühmliche Liga zweitklassiger Deutschlehrer ein, die meinen mit fehlerfreier Grammatik bereits den Weg in den geistigen Olymp gefunden zu haben. Immerhin, die Richtung stimmt: Den geistig Armen gehört das Himmelreich. Deswegen: Herrenreiter, bitte zu Fuß weiter gehen. Das schont die Umwelt!

PS: Einer geht noch: Ein weiteres Highlight von der Webseite des Herrn Reiter:

Neuro-Rhetorik

Sprache entsteht im Gehirn. Wer erfolgreich kommunizieren will, muss wissen, was dort vor sich geht, wenn wir reden, zuhören und lesen. Neuro-Rhetorik zeigt, wie man die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung für den persönlichen Kommunikationserfolg nutzen kann.

Reblog this post [with Zemanta]

Popularity: 5% [?]

  • Share/Bookmark

Allgemein, Culture Club

Riefenstahl trifft MaoTseDong – aus den Müllhalden der Geschichte

1. März 2010

PANDA-PROPAGANDA: ” … “The East Is Red” described the Chinese people’s revolutionary history. The performance also served as a review of China’s development in song and dance, as well as a review of the achievements of artists after the founding of the PRC. It became the most significant art performance since 1949. In 1965, “The East Is Red” was adapted into an art film and received accolades from both home and abroad. Even today, three decades after the premiere of the film “The East Is Red”, whenever it is staged, it receives a warm welcome from the Chinese people.”

Popularity: 2% [?]

  • Share/Bookmark

Culture Club

Frau Aigner hat Google entdeckt. Immerhin!

1. März 2010
Picture of Ilse Aigner, Member of the German B...
Image via Wikipedia

Frau Aigner, Ernährung- und Landwirtschaftsministerin, ein Erbhof der bayrischen Schrumpf- und Nervpartei CSU, weithin bekannt für Alkoholmißbrauch, Größenwahn, Selbstüberschätzung, Korruption, fundamentalen Katholizismus und Geldverbrennung, besagte Frau Aigner ist auch Verbraucherministerin (ausserdem Elektrotechnikerin, Sprecherin (Obfrau) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz).

Aigner: Alles hat seine Grenzen

Was nicht heißt, daß sie verbraucht wäre, sondern daß sie sich um Verbraucherschutz kümmerrt. Abgesehen davon, daß ich mich ungern als Verbraucher titulieren lasse (verbraucht sind eher die Politiker), hat man von der Dame bisher wenig gehört. Es gab mal eine Füllfederhalter-Affäre, über Aigners Ehrgeiz wurde viel geschrieben und irgendwie scheint sie in die Damenriege der Bundesregierung zu passen, die sich vor allem (Zensursula) durch eine profunde Ignoranz und Nichtkenntnis des Internets auszeichnet. Im Westen nichts Neues …

Wenn sie nicht rechtzeitig zur CEBIT Google entdeckt hätte. Immerhin! In einem Interview mit der SZ

“wies die Ministerin den Vorwurf aus der IT-Branche zurück, technikfeindlich zu sein. “Als Elektrotechnikerin kann ich mich für Innovationen sehr begeistern. Aber alles hat seine Grenzen”, sagte Aigner. “Bei manchen Erfindungen wie etwa der Gesichtserkennungssoftware für Fotohandys zur Identifizierung von Menschen auf der Straße läuft es mir kalt den Rücken runter. Selbst George Orwell hätte sich das nicht träumen lassen.”

Aber der Staat darf das? Hallo, Herr Schäuble, hallo Frau von der Leyen? Miss Aigner: “Kann man das wirklich vergleichen? Im Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gibt es genaue Vorgaben, welche Daten wie gespeichert werden und wer wann darauf zugreifen darf.”

Schopenhauer: Ihre Kritik …

Man kann! Deswegen hat auch der Präsident des Bundesverfassungsgerichts ein “Grundsatzurteil zu der Massenspeicherung von Telefon und E-Mail-Verbindungsdaten” angekündigt. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, daß unsere Politiker aus der FAX-Ära stammen. Armes Deutschland! Oder als SZ-Leser mit Schopenhauer zu sprechen:

Liebe Frau Aigner, ich sitze gerade an einem stillen Örtchen und habe Ihre Kritik vor mit. Bald habe ich sie hinter mir …

Reblog this post [with Zemanta]

Popularity: 3% [?]

  • Share/Bookmark

Allgemein, Culture Club , , , ,

Oberflächen, schwarze Löcher und die Learntec. Was war, was wird.

2. Februar 2010
Mind The Future
Image by lutzland via Flickr

Je mehr Black Box, desto wichtiger die Oberfläche. Nicht nur die Japaner, bereits die alten Griechen haben die Form angebetet – und was ist blackboxiger als ein Computer voll mit Software?

Damit wir uns in den neuen Informationsräumen genauso selbstverständlich bewegen können wie in der realen Welt, spielen Oberflächen eine zentrale Rolle. Weniger Programm, mehr Design soll Komplexität reduzieren und letztlich begreifbar machen.

Beispielsweise beim iPhone, oder aktuell beim iPad. Die tiefschürfenden Diskussionen reissen nicht ab und werden langsam richtig spannend, von der “Politik des iPad” über “Moving Past Steampunk Thinking About The Future Of Computing“ die “iPad und der digitalen Gegenreform” bis zur restriktiven App-Kritik und der (möglicherweise) daraus resultierenden Gefahr für das freie Internet.

Spannend!

Weniger dagegen die Learntec. Zumindest in meinem Streams taucht kaum was darüber auf. Martin Lindner ist vorhin angekommen, Ulrike ist dort und Cervus. Servus! Mal kurz mit #learntec gescreent, fällt mein Blick auf das Gezwitscher von top7consulting: “Mein Fazit der #learntec 2010: zu wenig Rosinen in einem trockenen Kuchen. Fällt den e-learning-Anbietern nix Neues mehr ein?” Liegt´s nur an mir? Der skeptische Blick? Vorurteile? Hab ich was gegen Neger?

Reblog this post [with Zemanta]

Popularity: 3% [?]

  • Share/Bookmark

Allgemein, Culture Club, social media , , , , , , ,

Polemik: Russische Spams

23. Januar 2010
SIERRA MADRE, CA - MAY 29:  Seventieth anniver...
Image by Getty Images via Daylife

So langsam platzt mir der Kragen: Was hat Russland eigentlich noch zu bieten ausser Spam, Spam, Spam? Stündlich lösche ich irgendwelchen Viagrascheiss von irgendwelchen russischen Spammbots, was mich a) tierisch nervt, b) viel Zeit kostet und c) unweigerlich zu der Frage führt: Was hat Russland ausser Wodka, Spam, Waffen, Erdöl, Verbrechen und fortgesetztem Machtmissbrauch eigentlich noch zu bieten? Anybody any idea?

Fällt irgendjemandem irgendetwas POSITIVES zu RUSSLAND ein? Ich meine, irgendeine und sei es eine noch so kleine + Nachricht seit dem Zusammenbruch des Zarenreiches? Und den 1000 Jahren davor? Essen Russen eigentlich schon mit Messer und Gabel? Haben Russen serienmässig Fernlicht? Warmwasser? Leben sie noch auf den Bäumen? Und – gibt es Russland überhaupt?

Die Handvoll Russen, die ich im Laufe meines Lebens kennen lernen durfte, waren durch die Reihe hochgebildete, musisch und mathematisch überragende Zeitgenossen! Warum wandern die alle aus?

Reblog this post [with Zemanta]

Popularity: 2% [?]

  • Share/Bookmark

Culture Club

Jaron Lanier: Der digitale Maoismus am Ende! Wirklich?

16. Januar 2010
Photo of Jaron Lanier performing at the Garden...

Image via Wikipedia

Cyber-Pionier Jaron Lanier hat in den letzten Monaten weniger als Vordenker, vielmehr als weinerlicher Zeitgenosse Schlagzeilen gemacht. Und dort liess es der schwer beleidigte Intellektuelle und Vorzeigekreative in den letzten Monaten auch mächtig krachen.

Tiefschürfendes wie “ich sage nicht, dass das Internet per se schlecht ist folgte auf scharfsinnige Analysen (“es gibt sehr viele positive Aspekte“) und gipfelte in Elitarismen wie (nochmal ein Zitat aus der SZ):

“Die ,,Weisheit der Masse‘‘ könnte nur dann funktionieren, wenn das Internet dazu genutzt würde, die in der Masse durchaus existierenden wenigen Weisen zu lokalisieren, sie zur Kooperation zu bewegen – und ein gutes Geschäft zu machen.”

Wenige Weise machen gute Geschäfte

“Wenige Weise” machen untereinander “gute Geschäfte” – wie geil ist das denn? Ist das nicht die Wirtschaftsform der letzen 150 Jahre? Während “die Masse” für Lanier “eigentlich nur dazu taugt, Kalkulationen schneller durchzuführen oder den Marktpreis festzulegen“.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Meinungsfreiheit als “digitaler Maoismus”. Tosender Applaus von China bis Iran, von Bush bis Rumsfeld. Kein Wunder, daß seine Thesen, ziemlich zeitverzögert, auch das FAZ.net. erreichen:

Sind Sie von den Geeks tiefer enttäuscht als vom Markt?
Die neue Geek-Religion, in der das Internet ein lebender Organismus ist und als vermeintliches Wesen angebetet wird, kann einen schon sehr enttäuschen. Der Markt hingegen funktioniert ja in gewisser Weise. Wenn es nach ihm ginge, wäre Twitter, wäre Facebook, wäre all das Zeug, das ich nicht mag, Vergangenheit. Die Ideologie überstimmt da den Markt …”

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Ideologie überstimmt den Markt. Mars schwimmt auch in Milch! Der Markt, der nach wie vor von wenigen Playern dominiert wird und den Steuerzahler (die “Masse”), Stichwort Bankenkrise, Billionen kostet, der Länder wie Griechenland, Spanien und Italien in einen absehbaren Staatsbankrott treibt und ganze Kontinente (Afrika) in seine Abwärtsspirale zieht, jaja der Markt, der Markt. In disco vobiscum!

Wohlgemerkt: Nichts gegen Marktwirtschaft! Im Gegenteil, her damit! Aber bitte ohne Subventionen, verdeckte Querfinanzierungen, Korruption, Preisabsprachen, Kartelle usw. – Cluetrain lässt grüßen!

Starke Sache! Während Herr Lanier eher eine schwache Phase hat. Oder angesichts der vielen klugen Köpfe inzwischen eher kleingeistig daher kommt. Aber das macht nichts, er kann ja bloggen … und dabei bracht man ja (in his own words) nicht weiter nachzudenken.

Reblog this post [with Zemanta]

Popularity: unranked [?]

  • Share/Bookmark

Culture Club, Die kreative Klasse, Webpolitik, social media , , ,

Wem können wir noch vertrauen?

11. Januar 2010

Die Frage stellt sich seit jeher, jetzt erst recht und in Zukunft sowieso: Wem können wir noch vertrauen? Dieses erschütternde Dokument gewährt Einblicke …

Popularity: unranked [?]

  • Share/Bookmark

Culture Club

Von wegen Katerstimmung im Web

11. Januar 2010

Leser lieben Amazon, haben sie doch neben Büchern auch Neue Medien, Elektronik und allerhand anderen Schnickschnack zu im Programm. Zum Beispiel Preziosen wie das Wenger Schweizer Offiziersmesser mit Schatulle. Grossartige Sache, das – und gehört in jeden ordentlichen Haushalt!

Aber bei aller Begeisterung für die materiellen Dinge des Lebens, der Mensch lebt nicht vom Brot allein und das Geschäftsmodell von Amazon nicht nur von Waren.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind, neben den Kundenempfehlungen und wer-das-liest-kauft-auch-jenes, die Kommentare bei Amazon.

Wobei der hier angeführte auch für das smooth und lückenlos ineinandergreifende Zusammenspiel der modernen Medien steht, denn er erreichte mich mehrfach via Twitter. Das steht natürlich im krassen Gegensatz zur momentan grassierenden Web2.0 Katerstimmung. Von wegen! Also, have a look (via Netzpolitik.org):

J. Dreste aus Düsseldorf: Wirklich ein fantastisches und handliches Allzweckgerät.Was mich nur ein bisschen stört, ist die Tatsache, daß grundlegende Alltagsfunktionen doch teilweise etwas schwer zu erreichen, bzw. zu bedienen sind.
So ist z.B. der integrierte Teilchenbeschleuniger nur dann korrekt in Betrieb zu nehmen, wenn die Nagelfeile und der Korkenzieher in einem Winkel von exakt 107,2 Grad ausgeklappt sind.
Nervig ist auch das unangenehme Summen, das der Schutzschild-Generator von sich gibt, wenn der Schild von Luft-Boden-Rakten getroffen wird.
Außerdem ist die Notfall-Rettungskapsel mit einer Kapazität von 6 Personen eindeutig unterdimensoniert und kann nur dann abgesprengt werden, wenn das Messer sich in waagerechter Lage befindet. Hier sollte der Hersteller eindeutig nachbessern.
Wer aber mit diesen kleinen Einschränkungen leben kann, der bekommt ein Multitool an die Hand, welches man schon nach kurzer Zeit im Alltagsgebrauch nicht mehr missen möchte.
Mein persönlicher Favourit ist jedenfalls neben der sauber integrierten Schlafcouch ganz eindeutig die Antigrav-Funktion, mit der sich Lasten bis 300 Tonnen in einem Meter Höhe frei schwebend spielend leicht transportieren lassen, eine unerlässliche Funktion für jeden Familieneinkauf.

Und A. Toussaint aus Karlsruhe schreibt: Zwar bin ich insgesamt zufrieden mit diesem Multitool, aber leider treten doch immer wieder Situationen auf, in denen grundlegende Tools fehlen:

1. Ein Notstromaggregat: Unterwasserschlagbohrer und Lenkratetenziellaser sind zwar in der Theorie äußerst nützlich (und in der Benutzung gewohnt anwenderfreundlich), in der Praxis hat man aber oft keine Steckdose griffbereit. Wieviel mehr Aufwand hätte es da schon bedeutet, ein kleinen Stromaggregat zu integrieren? (Natürlich für den Einsatz unter Wasser geeignet, sonst steht man mit dem Schlagbohrer schon wieder dumm da…)
2. Einen Fluxkonverter: Braucht man ständig, NIE hat einer einen dabei. Auch hier wieder nicht. Warum sträubt sich die Industrie dermaßen dagegen?
3. Eine Repetierarmbrust: Ich verstehe diese Fixierung der Firma Wenger auf Nahkampfwaffen nicht. Da integriert man sowohl Degen als Langschwert, die kaum jemand vernünftig zu handhaben weiß, und bietet keine einzige jagdgeeignete Fernkampfwaffe? Schade!
4. Besser aufgeteilten Stauraum: Dass man bis zu 6 Kästen Bier in den ausklappbaren Stauraum bekommt, ist zwar eine feine Sache, aber was ist mit Anzugträgern? Hier wurde eine tolle Möglichkeit verpasst, eine kleine Gaderobe zu integrieren, die ein knitterfreies Aufhängen von Anzügen ermöglicht.

Allerdings muss ich sagen, dass das von Herrn Dreste erwähnte Summen des Schutzschildgenerators bei mir nicht auftritt. Das Handbuch gibt zu bedenken, dass Sie nie gleichzeitig einen Fluxkonverter in der Nähe in Betrieb haben sollten. Vielleicht war das das Problem?

Lobend erwähnt seien am Ende noch die ausklappbare Encyclopaedia Britannica und der reversible Quantennecator, mit dem es schon mehrfach gelungen ist, Schroedingers Katze zu töten…

Popularity: unranked [?]

  • Share/Bookmark

Allgemein, Culture Club, Die kreative Klasse , ,