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Archiv für die Kategorie ‘LdL’

Gelurkt: #bel09

18. September 2009

DSC01407Während draussen in der Bildungsrepublik (unter anderem) die gemeinsame Tagung der GMW mit der GI-Fachgruppe DeLFi tobte (deutscher Bildungsherbst, hohe Konferenzdichte), saß ich gemütlich zwischen meinen Screens bei der Arbeit und verfolgte das Event im Lifestream diverser Blogs, Tweets und Bilder von Thomas Bernhard. Letzterem gebührt bei der Gelegenheit das kleine Bildungs-Haiku in Gold für “Twitter: 1, f2f-Kommunikation: 0″, siehe Bild.

Speziell die Tweets zu verfolgen war aufschlussreich und spannend, dazu ein Ausschnitt aus Twitter-Gewitter von Joachim Wedeking (jowede): “Getwittert wurde dann auch auf Teufel komm raus. Die “offiziellen” Tagungsinfos sind nachzulesen unter berlinEL09, interessanter und umfangreicher allerdings sind die Beiträge der Tagungsteilnehmer unter bel09. Die Statistik ist schon mal beeindruckend. Obwohl sich ein bekanntes Phänomen wiederholt: 8% der Twitterer produzierten 52% der Tweets.

“… auf dem Tagungsgelände selbst war das Twittern allerdings nicht allzu präsent, die “Wall” eher unscheinbare Monitore. Mitbekommen hat man es eigentlich nur, wenn man selbst mit drinne war. Auch den Vortragenden, egal ob Keynoter oder in den Sessions, blieben diese Infos in Realtime vorenthalten.

Ganz praktisch wurde es für mich selbst dann während der ersten beiden Keynotes des ersten Tages. Da brach ein regelrechtes Twitter-Gewitter über mich herein … Im Wesentlichen kamen Beschwerden, dass Hesse das Publikum unterschätze und nur Altbekanntes erzähle. Ich fand dabei manche Tweets leicht unter der Gürtellinie (nicht nur bei diesem Beitrag) und wenig hilfreich, da die Organisatoren, geschweige denn die Redner, dies in Echtzeit aufgreifen und reagieren konnten. Dafür müsste erstmal ein neuer, produktiver Weg der Moderation gefunden werden, denn allein die Tweets parallel einzublenden garantiert nicht mehr Interaktivität in einer solchen Veranstaltungsform. So hatte es denn eher den Charakter eines Ventils (für Unzufriedenheit) …”

Wohl wahr! An dem Twitter-Feedback-Format für Foren & Kongresse müssen wir noch kräftig arbeiten, ein genialer und pfeilschneller Rücktwitterer, der zugleich moderierender Repräsentator der Gemeinde nach innen ist und als zugleich Scharnier zwischen den Welten dient (role model ist Basti “cervus” Hirsch, der diesen Job auf der Bildungsexpedition vorbildlich ausfüllte), kurz: ein solches Wunderkind gehört auf jede Konferenz, denn einfach nur eine Twitterwand neben den Moderator zu stellen genügt nicht mehr). Und das letzte Wort zum Thema gehört Michael Kerres, der zur #bel09 anmerkte:

Eine Frage, die mich auf der Reise nach Hause beschäftigt: Wird da ein Bruch sichtbar zwischen den Erlebniswelten unterschiedlicher Gruppen (nur zum Teil beschreibbar als: eine “jüngere” und “ältere” Generation)? Manche nähern sich dem Thema Web 2.0 recht distanziert, während Andere weit in diese Welt eingetaucht sind. Dabei sind die “aktiven User” keineswegs “unkritisch”, sie bewegen sich einfach selbstverständlich in der Welt. Durch Diskurse in der Blgosphäre, Barcamps und andere Formate hat sich in dieser Welt ein Disskussionsstand entwickelt, der für die mittlerweile etablierte E-Learning Szene, so mein Eindruck, in Teilen manchmal schwer nachvollziehbar ist. Dabei bewegt sich “diese Welt” rasant, mit Implikationen, die weit über E-Learning hinausreichen. Und mir ist erneut klar geworden, wie unbeholfen sich manchmal Forschung hierzu verhält.

Bei Web 2.0 geht es nur am Rande um bestimmte (in der Regel: technisch wenig neue) Tools und ich kann auch keine neuen “Web 2.0-Methoden” erkennen. Web 2.0, sicher ein “fuzzy” Schlagwort, impliziert für mich im Wesentlichen bestimmte Formen der Wissensproduktion, -distribution und -kommunikation (user generated content, cloud computing, open wikis etc.). Und die Erwartung wächst, dass sich in einer Medientagung dies thematisch und auch in ihrer Anlage stärker niderschlagen könnte. Für die nächste GMW in Zürich und DeLFI in Duisburg keine einfache Herausforderung.

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JPM – die Biografie, die im Wikki entsteht

29. Mai 2009
Let the Good Times Roll album cover
Image via Wikipedia

Geradezu beängstigend, welche Energie emeritierte Professoren an den Tag legen können. Man ahnt, wieviel Kraft in ihrem Berufsleben durch Bürokratie gebunden war. Aktuelles Beispiel: Jean-Pol Martin, der in den letzten Monaten nicht nur Ld zu neuer und neuronal vernetzter Aufmerksamkeit verhalf, sondern sich gleichzeitig einen neuen Sinn gab, eine neue Rolle erschuf und Identität stiftete.

Seit dieser Zeit bloggt, twittert und theoretisiert er wie der Teufel, kommentiert schneller als Speedy Gonzales, verfasste die Neuronenmetapher (erst feuern, dann fragen), tritt ständig Diskussionen los, verzaubert Frauen, inspiriert und … schreibt seit 24 Stunden in einem Wikki seine Biografie. Inspiriertend, dem Autor dabei über die Schulter zu sehen …

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Zwischen Inzucht und übler Nachrede

18. Mai 2009
ferkel drives its cart to the mall

Ertappt: reisserische Überschriften steigern die Klickrate und Tauchen in der Schwangerschaft erhöht der Meeresspiegel. Aber darum geht es in diesem Beitrag gar  nicht, sondern vielmehr um einen liebevollen Beitrag der Göre über Jean-Pol ( Im Augenblick fühle ich mich wie eine Sau, die gerade 15 Ferkel abgeworfen hätte (normal: 13,1). Glücklich, aber erschöpft …)- und eine bemerkenswerte Antwort darauf von Herrn Larbig. Nicht zuletzt wegen der aufgeführten Tags, die ein bezeichnendes Schlaglicht auf den hohen vernetzungsgrad des Sujets und der Akteure werfen:

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Nils van den Boom: LdL im Informatikunterricht

15. Mai 2009

Shame on me: Ich weiss: Unterricht ist falsch geschrieben! Aber das schmälert nicht den Workshop von Nils van den Boom über LdL im Informatikunterricht, gehalten am 9. Mai an der PH Ludwigsburg, Stichwort LdL-Tag. Weitere Aufnahmen unter ldl.mixt.de, bei Jean-Pol Martin, Christian Spannagel, der Maschendraht Community und natürlich hier.

Workshop Nils van den Boom: LdL im Informatikunterricht from Lutz Berger on Vimeo.

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Rolf-Dieter Preller: LdL in der bildungspolitischen Zerreißprobe

14. Mai 2009

Workshop-Mitschnitt von Rolf-Dieter Preller: LdL in der bildungspolitischen Zerreißprobe. Weitere Mitschnitte gibt es hier, unter ldl.mixt.de, den Blogs von Christian Spannagel, Jean-Pol Martin und der Maschendraht-Community bei mixxt.de.

Workshop Rolf-Dieter Preller, LdL in der bildungspolitischen Zerreißprobe from Lutz Berger on Vimeo.

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Christop Streck: LdL aus Schülersicht

12. Mai 2009

Aufnahme vom LdL-Tag an der PH Ludwigsburg, diesmal: ein Workshop mit Christop Streck und einem Schülerfeedback aus der Oberstufe. Und – Herr Streck machte geich zu beginn die Probe aufs Exempel: Erleben Sie eine engagierte Pädagogengruppe, wie sie gemeinsam eine mathematische Lösung erarbeiten (ca. 15 Minuten). Und auch danach gibt es einiges zu lernen: njoy!

Workshop Christoph Streck, LdL aus Schülersicht from Lutz Berger on Vimeo.

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Prof. Dr. Jean-Pol Martin: Lange Inkubation, plötzliche Emergenz

12. Mai 2009

Abschlussvortrag von Prof. Dr. Jean-Pol Martin: Lange Inkubation, plötzliche Emergenz, gehalten am 9. Mai in Ludwigsburg an der PH, anlässlich des LdL-Tages. Weitere Mitschnitte der Veranstaltung unter ldl.mixt.de, den Blogs von Christian Spannagel, Jean-Pol Martin, auf der Maschendraht-Community bei mixxt und natürlixh hier unter lutzlandblog.de: stay tuned!

Prof. Dr. Jean-Pol Martin: Lange Inkubation, plötzliche Emergenz from Lutz Berger on Vimeo.

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Vom LdL-Tag PH Ludwigsburg: Eröffnungsvortrag Dr. Joachim Grzega

11. Mai 2009
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Am Samastag trafen sich rund 100 Lehrer, Dozenten, Studenten und andere Bildungsbürger zum LdL-Tag an der PH Ludwigsburg. Veranstalter waren die Maschendraht-Community, Dr. Christian Spannagel und Prof. Dr. Jan Hollm.

Ich  streamte drei Workshops und die zwei Hauptvorträge im Plenum, den Auftakt machte Dr. Joachim Grzega mit “Das Leben für Lerner und Lehrer spannender machen – Eine Einführung in LdL” und den finalen Kontrapunkt setzte Prof. Dr. Jean-Pol Martin mit “Lange Inkubation, plötzliche Emergenz”. Sämtliche Aufnahmen werden in den nächsten Tagen und Wochen auf ldl.mixxt.de zu sehen sein und wen es interessiert: ich hab mit meinem Powerbook, einer  Canon HV30, einem beyerdynamic Richtmikro, Mogulus Account und Wirercast als Server gearbeitet, als Stativ ein leichtläufiges Fluidkopfstativ vonVelbon eingesetzt. Acht Stunden online, drei verschiedene Plätze und keine Sekunde Bild- und Tonausfall!

Ich hab dabei eine Menge interessierte und viele skeptische Gesichter gesehen – und mich häufiger gefragt, wieviel Emotionen pädagogische Weiterbildungen wohl vertragen (und ob das eine Rolle spielt). Herr Larbig hat eine gute Zusammenfassung geschrieben, Jeanpol Martin eine persönlichere. Ich konzentriere mich auf den ersten Clip:

Eröffnungsvortrag Dr. Joachim Grzega: Das Leben für Lerner
und Lehrer spannender machen – Eine Einführung in LdL

Dr. Joachim Grzega: Das Leben für Lerner und Lehrer spannender machen – Eine Einführung in LdL from Lutz Berger on Vimeo.

Für die Dame mit den Locken …

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LdL – Rückschau – wer schaut was?

28. März 2009
rekord 1900
Image by semola1 via Flickr

Beim wöchentlichen Blick auf die Statistik fiel mir auf, daß die “Kaffeefahrt mit Erich Hammer” rund 250 Zugriffe kommt, gleichmässig auf youtube und meinen bitsontherun accout verteilt.

Weitere 250 Zugriffe gab es auf die von Christian kommentierte LdL-Schulstunde, wobei der Artikel darüber in Christians Blog alle Rekorde geschlagen haben dürfte, insbesondere die 91 Kommentare zeigen, daß der deutsche Lehrer immer noch primär liest und schreibt.

Alles andere braucht Zeit, das sieht man an der LdL-Schulstunde aus dem Januar in Eichstätt. Sie kommt inzwischen auf stolze 346 Abrufe – zugegeben, peanuts im Vergleich zu populären englischen Educlips auf youtube -, ähnliche Zahlen liegen für das Interview mit einer Schülerin und dem Schulleiter von Eichstätt vor, sie pendeln alle zwischen 300 und 350 Abrufe.

Insgesamt kommen die LdL-Clips bei youtube auf 8.994 Abrufe, etwa weitere 2.000 sind auf andere streaming-Anbieter verteilt: stay tuned!

Und noch weiter zurück: die Clips aus der PH Ludwigsburg mit den StudentInnen: Sie wurden zwischen 700 und 900 mal angeklickt, stay tuned!

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Infos zum LdL-Tag in Ludwigsburg

26. März 2009