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Archiv für die Kategorie ‘social media’

Verleger drehen durch?

18. Juni 2010
Emblem of the Stasi

Image via Wikipedia

netzpolitik.org sein Dank – denn was BDV in einem internen Papier fordern, es wurde netzpolitik zugespielt, würde Stasi und KGB entzücken. Sie möchten anscheinend die politische Lähmung der Republik dazu nutzen, sich in einem Handstreich eine Art Monopol über die Sprache zu sichern.

Wie im 3. Teil von Neues aus Freising skizziert, werden die Verteilungskämpfe härter, die Einschläge kommen näher. Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren

Auszug aus dem Eckpunktepapier von VDZ und BDVZ zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Besonders der erste Punkt ist mehr als heikel, mit der Forderung möchte man Sprache monopolisieren, die gesellschaftlichen Auswirkungen sind immens:

Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.

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Aktuelle Projekte, social media ,

Neues aus Freising: 1. Teil

6. Juni 2010

Im ersten Teil geht es Wandel und die Unsichtbarkeit der Veränderungen an der Oberfläche, um Zwangsläufigkeit, Kunst und Rhythmen des Neuanfangs, die Unterschiede angelsächsischer und deutscher Webdiskussion, um Identität anhand von Blogs, Popmusik und Podcasts. Wobei sich ein intensives Reinhören selbstredend und sowieso immer lohnt!

Aus meiner youtube-Beschreibung: Immer wieder geraten wir in “Neues aus Freising” auf das eine oder andere Abstellgleis, das sich im weiteren Verlauf zu einer veritablen Hauptstecke entwickeln kann – oder auf Nebenschauplätzen verläuft. Aus diesen und anderen Gedankenspilittern besteht die erste Folge des Mai-Juni-Interviews, grossartig, daß Martin Lindner sich beim Verfertigen von Gedanken zuschauen lässt, andere Interviewpartner vermeiden das wie der Teufel das Weihwasser, in diesem Sinne: Der Rede wert!

Und nächste Woche geht es dann mit dem 2. Teil weiter, geniessen Sie die ersten Sommertage, stay tuned und vergessen Sie nicht Ihre Wertung: Wenn schon kein Geld, dann wenigstens Applaus. Danke!

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Aktuelle Projekte, Martin Lindner: Neues aus Freising, Webpolitik, social media

KOOP-MIKI zur re:publica 10

25. April 2010

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social media ,

TOP: Die Wette gilt!

20. April 2010

Bet Against the American Dream from Alexander Hotz on Vimeo.

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Allgemein, social media

TV-Tiefdruckgebiet Netzkritik

12. April 2010
ZDF logo

Image via Wikipedia

Gestern im ZDF: Kruse, Lobo, Sixtus & Co im Talkformat. Schwamm drüber! Nix Neues, geringer Unterhaltungswert. Lobo als Dampfplauderer, Sixtus unter Wert, Kruse wie immer gut – und die Netzkritik: erbärmlich!

Ob Schirrmacher, Reiter oder jetzt die junge Dame: der Stand deutscher Internetkritik ist auf dem Gefrierpunkt angelangt. Schlimmer geht nimmer. Oder doch?

Ich bin ungern in Branchen unterwegs, die keine Mitbewerber kennen (weil da offensichtlich ökonomisch wenig los ist). Das gilt auch für Kritik und Kritiker. Aber warum sprechen und schreiben in Sachen Netzkultur so viele Leute, die offensichtlich Ahnung davon haben? Einfach nur, um ihren Marktwert zu steigern, ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Keine Frage, daß auch Deutschland im 21. Jahrhundert ankommen wird. Die Frage ist nur: Wann?

#kopfschüttel

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Allgemein, Die kreative Klasse, social media , , , ,

Der Countdown läuft

18. März 2010

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social media

Der schon wieder: Josef Graus erhebt sein Stimmchen

3. März 2010
lehrer spinnen
Image by Marek Joschko via Flickr

Ich hab ja mit Microsoft so meine Probleme. Eins davon heißt Betriebssystem. Aber das kann man ja wechseln. Und wenn MS auf der CEBIT das digitale Klassenzimmer vorstellt, dann … geht´s auch besser und billiger. Viel b & b. So weit so gut …

Aber es kommt fast zu einem Akt unfreilwilliger Solidarität, wenn sich der DAU Josef Graus (das “K” wie Komiker zu Beginn des Nachnamens wird hier in Zukunft vom Trainer aus guten Gründen ausgewechselt) des Themas annimmt, was sich dann so liest:

Bonn, 02.03.2010 Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) hat der jüngsten, von Microsoft in Auftrag gegebenen Umfrage zur Bedeutung des Computers im Schulunterricht widersprochen. Wörtlich sagte Josef Kraus:

“Alleine der hinter der Umfrage stehende Auftraggeber Microsoft lässt ein interessengeleitetes Ergebnis erwarten. Als repräsentativ kann diese Umfrage wohl nicht gelten. Es ist keineswegs so, dass die Schüler der allgemeinbildenden Schulen im Unterricht zu wenig mit dem Computer zu tun haben.

Viel wichtiger wäre es zudem, wenn die Schulen mit dem gleichen Engagement und mit den gleichen Mitteln wie für die Computerisierung mit guten Schulbibliotheken ausgestattet würden. Denn das Entscheidende an schulischer Bildung ist, dass junge Leute statt rudimentärer, medial aufbereiteter Häppcheninformation und Häppchenkommunikation eine umfassende Schulung in der Sprache und in der Unterscheidung von wichtiger und unwichtiger Information erfahren. Dazu gehört gerade auch die Auseinandersetzung mit großen, zeitlosen Werken der Geistesgeschichte.

Falls Eltern hier anders denken, so müssen sie sich fragen lassen, ob sie von schulischer Bildung nicht mehr erwarten als Just-in-time-Info und Download-Knowledge.”

Ich möchte nicht wissen, wie viele Generationen von Pennälern von der Auseinandersetzung mit den “großen, zeitlosen Werken der Geistesgeschichte (in die Josef Graus nicht mal als Fußnote eingehen wird) durch die Schule abgeschreckt wurden. Und was ist bitteschön “Download-Knowledge”? Klingt verdächtig nach “Häppcheninformation”. Und den Rest kann man sich sowieso schenken … krausiges Graus-Geblubbere.

Abschliessend und als Vater eines Zweitklässlers: Mag sein, daß Graus ein guter Lehrer ist, bei dem mein Sohn viel lernen würde und ihn vielleicht sogar schätzt und mag. Ich tus jedenfalls nicht. Weil er ein Teil des Problems ist und nicht der Lösung. Ich bin für umgehende Pensionierung und Enthebung aller Ämter – bis auf das des CSU-Ortsvorsitzenden. In dieser Funktion kann er dann bei Jeanpol reinschauen (der sitzt im Grünenbüro gegenüber) und lernen, wie man einen Computer anschaltet. Oder sich über Philosophie unterhalten. Hauptsache schadstofffrei!

Mann, der nervt vielleicht!

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Allgemein, Webpolitik, social media , , ,

Manifest gegen die Frühaufsteherdiktatur

3. März 2010

Da schliess ich mich doch aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung an: Gentlemen walk, but never run – und stehen nicht vor 10 Uhr auf. Hier das Manifest – Lehrer und Schüler zur Nachahmung empfohlen!

Manifest gegen die Frühaufsteherdiktatur

§1 Linkshirnextremisten halten den Normalarbeitstag nicht für normal.

§2 Niemand hat das Recht, anderen Menschen seinen Biorhythmus aufzuzwingen.

§2.1 Oder ihn überhaupt für normal zu halten.

§2.2 Zuwiderhandlung gehört mit Schlafentzug nicht unter drei Stunden pro Nacht bestraft.

§3 Jeder Mensch hat das Recht, aufzustehen und schlafen zu gehen, wann es ihm oder ihr paßt.

§4 Die Frühaufsteherdiktatur ist der perfide Versuch, die tendenziell höhere Lebenserwartung von Nachtmenschen herabzusetzen*).

§5 Ausschlafen ist Menschenrecht.

§5.1 Ebenso wie das Recht, seine Abende und Wochenenden sinnvoller zu füllen als nur mit Schlaf nachholen.

§6 Frühaufstehen ist doof.

§7 Erdbeben, die die Tageslänge herabsetzen, lehnen wir prinzipiell ab.

§8 Und diese dämliche Sommerzeit gehört ohnehin verboten.

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Allgemein, social media

Drei *** für eine neue Pädagogik in einem neuen Zeitalter

1. März 2010

Einfach gut, was Steve Wheeler da zusammen getragen hat! Danke für den Hinweis-Tweet von Dennis Schaeffer, der es wiederum auf den Trainingskonzepten von Ellen Trude gefunden hat, wo wiederum Lisa Rosa einen lesenswerten Kommentar gepostet hat – und so geht das munter weiter, heute und morgen im Internet als Bildungsraum …

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elearning, lernen, social media , , , ,

Information Management

1. März 2010

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Allgemein, social media