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Archiv für die Kategorie ‘Webpolitik’

Neues aus Freising: 1. Teil

6. Juni 2010

Im ersten Teil geht es Wandel und die Unsichtbarkeit der Veränderungen an der Oberfläche, um Zwangsläufigkeit, Kunst und Rhythmen des Neuanfangs, die Unterschiede angelsächsischer und deutscher Webdiskussion, um Identität anhand von Blogs, Popmusik und Podcasts. Wobei sich ein intensives Reinhören selbstredend und sowieso immer lohnt!

Aus meiner youtube-Beschreibung: Immer wieder geraten wir in “Neues aus Freising” auf das eine oder andere Abstellgleis, das sich im weiteren Verlauf zu einer veritablen Hauptstecke entwickeln kann – oder auf Nebenschauplätzen verläuft. Aus diesen und anderen Gedankenspilittern besteht die erste Folge des Mai-Juni-Interviews, grossartig, daß Martin Lindner sich beim Verfertigen von Gedanken zuschauen lässt, andere Interviewpartner vermeiden das wie der Teufel das Weihwasser, in diesem Sinne: Der Rede wert!

Und nächste Woche geht es dann mit dem 2. Teil weiter, geniessen Sie die ersten Sommertage, stay tuned und vergessen Sie nicht Ihre Wertung: Wenn schon kein Geld, dann wenigstens Applaus. Danke!

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Aktuelle Projekte, Martin Lindner: Neues aus Freising, Webpolitik, social media

Zeitungsverlage wollen auch einen Banken-Rettungsschirm

19. Mai 2010

Das soll in Zukunft nicht mehr gehen: Snippets, Textbausteine, Zitate … wer mehr über die Zukunft à la FAZ erfahren möchte: CARTA lesen und für Springer spenden! Mal sehen, wer oder was sich noch für systemrelevant und too big to fail hält. Der ganz normale Wahnsinn:

Mit einem Leistungsschutzrecht wollen die Presseverleger eine Zwangsabgabe auf gewerblich genutzte PCs und andere Geräte einführen sowie Snippets und sonstige Textpartikel einem zusätzliechen Verbotsrecht unterstellen. Zielsetzung ist somit letztlich eine marktfremde Lösung des behaupteten Refinanzierungsproblems der Presse mittels einer Quersubventionierung durch andere Branchen. Weder aus rechtlichen noch aus ökonomischen Erwägungen ergibt sich eine Rechtfertigung für dieses Vorhaben.

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Allgemein, Webpolitik

Der schon wieder: Josef Graus erhebt sein Stimmchen

3. März 2010
lehrer spinnen
Image by Marek Joschko via Flickr

Ich hab ja mit Microsoft so meine Probleme. Eins davon heißt Betriebssystem. Aber das kann man ja wechseln. Und wenn MS auf der CEBIT das digitale Klassenzimmer vorstellt, dann … geht´s auch besser und billiger. Viel b & b. So weit so gut …

Aber es kommt fast zu einem Akt unfreilwilliger Solidarität, wenn sich der DAU Josef Graus (das “K” wie Komiker zu Beginn des Nachnamens wird hier in Zukunft vom Trainer aus guten Gründen ausgewechselt) des Themas annimmt, was sich dann so liest:

Bonn, 02.03.2010 Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) hat der jüngsten, von Microsoft in Auftrag gegebenen Umfrage zur Bedeutung des Computers im Schulunterricht widersprochen. Wörtlich sagte Josef Kraus:

“Alleine der hinter der Umfrage stehende Auftraggeber Microsoft lässt ein interessengeleitetes Ergebnis erwarten. Als repräsentativ kann diese Umfrage wohl nicht gelten. Es ist keineswegs so, dass die Schüler der allgemeinbildenden Schulen im Unterricht zu wenig mit dem Computer zu tun haben.

Viel wichtiger wäre es zudem, wenn die Schulen mit dem gleichen Engagement und mit den gleichen Mitteln wie für die Computerisierung mit guten Schulbibliotheken ausgestattet würden. Denn das Entscheidende an schulischer Bildung ist, dass junge Leute statt rudimentärer, medial aufbereiteter Häppcheninformation und Häppchenkommunikation eine umfassende Schulung in der Sprache und in der Unterscheidung von wichtiger und unwichtiger Information erfahren. Dazu gehört gerade auch die Auseinandersetzung mit großen, zeitlosen Werken der Geistesgeschichte.

Falls Eltern hier anders denken, so müssen sie sich fragen lassen, ob sie von schulischer Bildung nicht mehr erwarten als Just-in-time-Info und Download-Knowledge.”

Ich möchte nicht wissen, wie viele Generationen von Pennälern von der Auseinandersetzung mit den “großen, zeitlosen Werken der Geistesgeschichte (in die Josef Graus nicht mal als Fußnote eingehen wird) durch die Schule abgeschreckt wurden. Und was ist bitteschön “Download-Knowledge”? Klingt verdächtig nach “Häppcheninformation”. Und den Rest kann man sich sowieso schenken … krausiges Graus-Geblubbere.

Abschliessend und als Vater eines Zweitklässlers: Mag sein, daß Graus ein guter Lehrer ist, bei dem mein Sohn viel lernen würde und ihn vielleicht sogar schätzt und mag. Ich tus jedenfalls nicht. Weil er ein Teil des Problems ist und nicht der Lösung. Ich bin für umgehende Pensionierung und Enthebung aller Ämter – bis auf das des CSU-Ortsvorsitzenden. In dieser Funktion kann er dann bei Jeanpol reinschauen (der sitzt im Grünenbüro gegenüber) und lernen, wie man einen Computer anschaltet. Oder sich über Philosophie unterhalten. Hauptsache schadstofffrei!

Mann, der nervt vielleicht!

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Neues aus Freising: Das Ende der Nullerjahre, 2. Teil

19. Januar 2010

Weil´s so gut ist und mir so gut gefällt, Premiere: Zum zweiten Mal! Immer wieder nehmen wir uns vor, uns kurz zu fassen. Doch wie sollen wir wissen was wir denken, bevor wir hören was wir sagen? Also hören Sie doch mal beim Entstehen der Gedanken beim Reden zu, bzw. belauschen Sie diesen Prozess bei Martin Lindner, der mich nicht nur diesbezüglich immer wieder fasziniert. Wow, der Man hat was zu sagen: Hier ist das Medium, hier ist seine Botschaft. Den 1. Teil des Interviews finden Sie übrigens hier.

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Zum Tagesausklang

19. Januar 2010

Aufgenommen in Mannheim, unweit der Redaktion vo meier. Wenn das man kein Zeichen ist …

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Jaron Lanier: Der digitale Maoismus am Ende! Wirklich?

16. Januar 2010
Photo of Jaron Lanier performing at the Garden...

Image via Wikipedia

Cyber-Pionier Jaron Lanier hat in den letzten Monaten weniger als Vordenker, vielmehr als weinerlicher Zeitgenosse Schlagzeilen gemacht. Und dort liess es der schwer beleidigte Intellektuelle und Vorzeigekreative in den letzten Monaten auch mächtig krachen.

Tiefschürfendes wie “ich sage nicht, dass das Internet per se schlecht ist folgte auf scharfsinnige Analysen (“es gibt sehr viele positive Aspekte“) und gipfelte in Elitarismen wie (nochmal ein Zitat aus der SZ):

“Die ,,Weisheit der Masse‘‘ könnte nur dann funktionieren, wenn das Internet dazu genutzt würde, die in der Masse durchaus existierenden wenigen Weisen zu lokalisieren, sie zur Kooperation zu bewegen – und ein gutes Geschäft zu machen.”

Wenige Weise machen gute Geschäfte

“Wenige Weise” machen untereinander “gute Geschäfte” – wie geil ist das denn? Ist das nicht die Wirtschaftsform der letzen 150 Jahre? Während “die Masse” für Lanier “eigentlich nur dazu taugt, Kalkulationen schneller durchzuführen oder den Marktpreis festzulegen“.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Meinungsfreiheit als “digitaler Maoismus”. Tosender Applaus von China bis Iran, von Bush bis Rumsfeld. Kein Wunder, daß seine Thesen, ziemlich zeitverzögert, auch das FAZ.net. erreichen:

Sind Sie von den Geeks tiefer enttäuscht als vom Markt?
Die neue Geek-Religion, in der das Internet ein lebender Organismus ist und als vermeintliches Wesen angebetet wird, kann einen schon sehr enttäuschen. Der Markt hingegen funktioniert ja in gewisser Weise. Wenn es nach ihm ginge, wäre Twitter, wäre Facebook, wäre all das Zeug, das ich nicht mag, Vergangenheit. Die Ideologie überstimmt da den Markt …”

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Ideologie überstimmt den Markt. Mars schwimmt auch in Milch! Der Markt, der nach wie vor von wenigen Playern dominiert wird und den Steuerzahler (die “Masse”), Stichwort Bankenkrise, Billionen kostet, der Länder wie Griechenland, Spanien und Italien in einen absehbaren Staatsbankrott treibt und ganze Kontinente (Afrika) in seine Abwärtsspirale zieht, jaja der Markt, der Markt. In disco vobiscum!

Wohlgemerkt: Nichts gegen Marktwirtschaft! Im Gegenteil, her damit! Aber bitte ohne Subventionen, verdeckte Querfinanzierungen, Korruption, Preisabsprachen, Kartelle usw. – Cluetrain lässt grüßen!

Starke Sache! Während Herr Lanier eher eine schwache Phase hat. Oder angesichts der vielen klugen Köpfe inzwischen eher kleingeistig daher kommt. Aber das macht nichts, er kann ja bloggen … und dabei bracht man ja (in his own words) nicht weiter nachzudenken.

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15. Januar 2010
Crowds of French patriots line the Champs Elys...

Image via Wikipedia

Kenner wissen: Ich bremse für Tiere, helfen schwangeren, alten Frauen über die Strasse und kann den Franzosen die Zerstörung des Heidelberger Schlosses nicht verzeihen.

Seit der Versenkung des Greenpeace-Schiffes durch den französischen Staat bin ich zudem kaum von ihrer Auffassung von Freiheit, Brüderlichkeit & Demokratie zu überzeugen, zentralistisch organisiert wie der Kreml sind sie wirtschaftlich die Griechen von morgen und was ihre Internetpolitik angeht, kann die iranische Junta noch einiges von Frankreich lernen. Freedom Fries und Franzosen Bashing ist angesagt!

Denn sie machen es einem auch allzu leicht! Erst HADOPI, dann LOPPSI und auch die neuen Internet-Pläne (Google-Steuer einmal aussen vor) lassen für die nächsten Jahre nichts Gutes ahnen. Paris trifft sich mit Peking, um über Internetzensur zu parlieren, Gerüchten zufolge wird die Guillotinen für unliebsame Blogger in Erwägung gezogen und womöglich werden Filesharer übermorgen direkt in chinesische Gulags überwiesen (Organspenden!). After all:

So far, not a single French newspaper has written anything about ACTA, and before the first battle against HADOPI was won, last March, by the opposition at the French National Assembly, very few had written about HADOPI. The same is happening again with LOPPSI; if you want some information, the only place to go is the Internet and the blogosphere.

Filtering the French Internet has not made the news, either here in France or in the international press: everything is about the Google Tax. Don’t let this fool you. In France, the truth is elsewhere.

Schwarze Schwäne

Ganz Gallien? Natürlich nicht! Stichwort schwarze Schwäne und Tenor eines überaus lesenswerten Artikels aus der ZEIT. Unter anderem prophezeien dort Karin Fricke (GDI) und andere Auguren: »Das System Politik wird versagen« … Der Staat kann bestenfalls die Probleme verwalten, aber ein einziger schwarzer Schwan kann das System zum Einsturz bringen. Und das System ist überaus labil, nicht zuletzt angesichts der rapiden Zunahme zwischenstaatlicher Konflikte und der Krise der herkömmlichen Institutionen. Tenor der ZEIT-Experten:
Wenn nicht bald einschneidende Änderungen einträten und ein -und globales Umdenken stattfände, sei ein globaler Kollaps die Folge, dessen Auswirkungen weder vor nationalen, noch vor kontinentalen Grenzen haltmachen werden. Niemand sei eine Insel, meinen sie, das sei eine Erkenntnis, die sich noch lange nicht in den Köpfen der Menschheit durchgesetzt habe. Mit herkömmlichen, vielleicht vielfach erprobten Methoden seien künftige, häufig noch ungeahnte Probleme einfach nicht mehr zu bewältigen.
Die Politik, weitgehend mut- und ratlos und zunehmend auf Scheinlösungen konzentriert, um wenigstens ein bisschen Handlungskompetenz zu demonstrieren, steht in der ZEIT-Expertenrunde ebenso am Pranger wie
“Eine seit Jahrzehnten intellektuell ausgehöhlte Medienklasse spielt – selten wider besseres Wissens – beflissen mit. Auch sie, seit Langem im Labyrinth affirmativer Liebdienerei verrannt, hat aufgehört, dem oberflächlichen Diskurs ein Korrektiv entgegenzusetzen. Auch sie biedert sich an; wird abgespeist mit vollmundigen Ankündigen, denen sie wenig Expertise entgegenzusetzen hat. Auf der Strecke bleibt das Ideal des mündigen Citoyens, des Salzes des demokratischen Diskurses.

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Allgemein, Die kreative Klasse, Webpolitik, social media

Liveübertragung aus dem Gemeinderat HD abgelehnt

7. Januar 2010
Heidelberg Castle
Image via Wikipedia

Wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist, ich sage WENN – dann ist Lokalpolitik ein kleines Häufchen. Höchstens. In der Regel eher eine Lachnummer. So wie in Heidelberg. Aktuelles Beispiel gefällig?

Die Transparenz-Initiative

Der Heidelberger Vorsitzende der “generation.hd“, Stadtrat Derek Cofie-Nunoo, dachte: eigentlich keine schlechte Idee, Politik wieder gesellschaftsfähig zu machen, zu resozialisieren, neue Zielgruppen zu erschliessen und die Sitzungen des Gemeinderats live ins Netz zu übertragen. Von wegen Politikverdrossenheit, Jugend und Neue Medien und so. Eigentlich keine schlechte Idee. Also reichte er einen Antrag ein.

113.000 Euro – wie geil ist das denn?

Viele, viele Monate später tauchte ein offizielles Paper auf. Mit Kostenvoranschlägen. Hätte man auch in drei Tagen recherchieren können (und besser!). Kostenpunkt? Bis zu 113.000 Euro, “ohne bauliche Maßnahmen”! Wie geil ist das denn? Der Fachmann: fassungslos! Bleiben also zwei Möglichkeiten: Entweder politisch gewollt oder Dilletantismus pur. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

Die Stadt Heidelberg wird Gemeinderats- und Ausschusssitzungen nicht live über das Internet übertragen. Darüber wurde der Gemeinderat am 17. Dezember 2009 informiert. Gegen die Übertragung sprechen rechtliche und finanzielle Gründe. Es wäre unter anderem die Zustimmung aller Stadträtinnen und Stadträte erforderlich. Mehrere Mitglieder des Gemeinderates teilten mit, dass sie einer Übertragung widersprechen würden.

Merke: Zuviel Transparenz schadet der Demokratie

Denn Gemeinderatsitzungen sind entertainmenttechnisch nicht gerade der Brüller. Wenige Highlights und nicht unbedingt ein Grund, das Haus zu verlassen. Aber gestreamt? Ich wär dabei! Wird aber erstmal nix. Schade! Habe später bei einem abendlichen Ausflug in die Stadt am Nebentisch aufgeschnappt, daß es wohl von höchster Stelle politisch nicht gewollt war. Haltloses Geschwätz?

Basta!

After all: Schade, daß diese Chance nicht genutzt wurde. Andererseits verständlich, denn Politiker sind netztechnisch in der Regel auf dem Stand von 1998/99, aber immerhin mit einer eigenen eMail-Adresse. Ist ja auch schon was! Was mich persönlich an dem Vorfall aber am meisten ärgert ist das Gefühl, daß plump gefälschte Argumente benutzt werden, daß immer noch  gelogen, betrogen und getäuscht wird wie in der dritten Liga. Das Parteien, Gemeinderat und Stadtverwaltung Wähler wie mich für ausgemachte Idioten halten. Danke, habe verstanden!

Basta?

Kein Wunder, daß sich immer mehr Menschen angewidert zurück ziehen und ihrerseits Politiker unter Generalverdacht stellen. Für inkompetent,  korrupt und unglaubwürdig halten, sobald sie nur den Mund aufmachen. Was sie bekanntlich dauernd tun. Aber das tun wir natürlich nicht und deshalb ziehen wir uns auch nicht zurück, sondern ändern nur die Angriffsrichtung! Und freuen uns auf die nächste Wahl.

Derek, go for it!

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Empfehlung: Interview mit Prof. HJ Krysmanski “Wer die Fäden zieht”

29. Dezember 2009

Obercooles Interview auf Telepolis mit dem emeritierten Professor für Soziologie an der Universität Münste, Hans Jürgen Krysmanski über globale und nationale Macht- und Funktionseliten. Ellenlang und trotzdem erst Teil 1 – der zweite dürfte in den nächsten Tagen folgen: Pflichtlektüre! Und wieder mal Dank an Telepolis, wo man das Interviw nachlesen kann! Glasklar beschreibt der Emeritus, wobei ich mich immer frage, warum Profs so häufig erst auf diesem Level so richtlig loselegen, aber Verallgemeinerungen mal beiseite: der Herr hats druff!Empfehlung, Applaus – und ein kleines Zitat:

” … Diese neuen, auf allen Stufen der Produktion und Kommunikation präsenten Produktivkräfte erlauben es gerade den Beherrschten, den beherrschten Klassen, an neue Formen eines wissenschaftlichen Sozialismus zu denken. Ich verweise auf die kleine Schrift von Dietmar Dath, [extern] Maschinenwinter. Wissenschaftlicher Sozialismus, demokratische Planung auf der Basis der gegenwärtigen technologischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten, schreibt Dath, haben eine Zukunft, oder es wird keine Zukunft geben. Und in [extern] Wired Magazine steht: “Wir unterschätzen, wie sehr die Kraft unserer kybernetischen Werkzeuge in der Lage ist, unsere Köpfe umzubauen. Haben wir wirklich einmal geglaubt, dass wir täglich im Kollektiv virtuelle Welten konstruieren und bewohnen könnten, ohne dass dies unsere Weltsicht verändert? Die Kraft des Online-Sozialismus wächst. Diese Dynamik verlässt die Welt der Elektronen – vielleicht in Richtung Wahlen.”

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Wintersonnenwende: Bildung vor Politik!

21. Dezember 2009

Sag ichs doch: Bildung vor Poltik, grassroots vor Fraktionszwang! Und das am kürzesten Tag des Jahres und angesichts der Wintersonnenwende! Eins der grössten Jahresfeste unserer Vorfahren (die ohne Zentralheizung). Doch zurück zu meiner Statistik: Das Licht am Ende des Tunnels? Eine Kerze? Oder gleich zwei? Eine Lichterkette?
statistik_21_12_09

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