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Artikel Tagged ‘Bildungsreporter’

Die Bildungsreporter berichten über den Fernstudientag 2010

26. Februar 2010
Kranz am lernen
Image by kob42kob via Flickr

Heute findet der Fernstudientag 2010 statt. Die Bildungsreporter beteiligen sich mit einer großen Aktion: Stündlich sendet eine Reporterin oder Reporter über unserer 1000mikes-Account einen Beitrag zu den Themen „distance learning, online communities und social software“. Dabei beziehen wir uns nicht nur auf das Fernstudium, sondern auf ganz unterschiedliche Bildungskontexte.

Um 15 Uhr veranstalten wir eine einstündige Online-Diskussion zum Thema. Mit dabei sind Benjamin Jörissen, Felix Schaumburg, Oliver Tacke und Joachim Wedekind.

Die Planung im Etherpad ist schon  stark vorangeschritten, die ersten Einstimmungsmeldungen bei 1000mikes sind online. Um 17 Uhr, um 18 Uhr und um 22 Uhr ist jeweils noch ein Sende-Slot frei: vielleicht deiner?

Wir senden auf unserem Kanal Bildungsreporter on Air! Natürlich wird auch alles aufgezeichnet und kann später noch angehört bzw. angesehen werden! Der Link für die Diskussionsrunde ist:http://webconf.vc.dfn.de/fst10/ (Adobe Connect)

Getwittert wird mit dem Fernstudientag-Hashtag #fst10.

Hier der aktuelle Stand des Sendeprogramms:

9 Uhr: Hajnalka Beck: Was kann man von einer Flasche Rotwein über die deutsche Grammatik lernen? Möglichkeiten und Grenzen des Fremdsprachenunterrichts im Second Life – ein Erfahrungsbericht.
10 Uhr: Melanie Unbekannt aka Literatenmelu: anregende Diskussion über den Web2.0-tool Einsatz im Deutsch und Geschichtsunterricht – Pro&Contra
11 Uhr: Christian Spannagel: Twitter-Voodoo
12 Uhr: Andreas Mertens: Räumlichkeit (Unter Raum werden hier nur dreidimensionale Räume und nicht “zweidimensionale Räume bzw. Ebenen” verstanden): Virtueller und physischer Raum und warum Raum für den Lernprozess wichtig ist. Berichte über Erfahrungen im physischen Raum als Trainer und über Erfahrungen im virtuellen Raum.
13 Uhr: Jutta Dierberg: Erfahrungen als Fernlernende, Fernstudentin und E-Moderatorin in allen Varianten und Kombinationen von E-und Online Settings, inkl. Second Life
14 Uhr: Dörte Giebel – berichtet über ihre Erfahrungen als Fernstudentin und Fernlehrerin
15 Uhr: Diskussionsrunde! Eine Stunde geballte Diskussion zu verschiedenen Themen, mit Twitter-Backchannel und allem, was dazu gehört, und zwar unter folgendem Link. Diskussionsteilnehmer:
  • Mostafa Akbari (RWTH Aachen) @mosworld
  • Benjamin Jörissen (Universität der Bundeswehr München) @joeriben
  • Felix Schaumburg (Gesamtschule Barmen in Wuppertal) @schb
  • Oliver Tacke (TU Braunschweig) @otacke
  • Joachim Wedekind (Institut für Wissensmedien Tübingen) @jowede
16 Uhr: Lutz Berger: Selten so gelernt – Erlebnisse eines virtuellen, zeitversetzten Educamp-Teilnehmers zwischen Schwarmintelligenz und digitalem Maoismus. Hyperindividuell und nicht zur Nachahmung empfohlen!
17 Uhr: NOCH ZU HABEN!
18 Uhr: NOCH ZU HABEN!
19 Uhr: Monika E. König: Weblogs – für was soll DAS denn gut sein? Zum Lernen??!?!?
20 Uhr: Frank Hamm berichtet über seine  Erfahrungen als Fernstudent und Eindrücke, wie verbreitet neue Tools bei  seinen Kommilitonen tatsächlich sind
21 Uhr: Heike Philp: Sir LANCELOT und die Nebel von AVALON, die virtuelle Saga geht weiter.
22 Uhr: NOCH ZU HABEN
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Schulmeister, Fleißkärtchen und Bildung als ein träger Tanker

14. Februar 2010
The Freedom of the Seas on Elbe River in Hambu...
Image via Wikipedia
Learntec, EduCamp Hamburg und im Nachklang noch die Ansichten zur Kommentarkultur in Weblogs von Rolf Schulmeister, selten so gelernt. Weniger gelacht. Was schade ist, wo doch die learning und die pleasure pathways im Gehirn weitgehend parallel verlaufen und Lernen ohne Emotionen

Ist pretty 20. century, sozusagen Lernen 1.0, was in seiner Polarisierung natürlich völliger Blödsinn ist (?) und an den ungeliebten, aber-einen-Nerv-getroffen-habenden Blogeintrag von JeanPol Martin, Educamp Hamburg, @Mons7 und die buttom-up guerilla, erinnert, insbesondere unter Berücksichtugung der (Stand 14. 02.) 131 Kommentare, wobei man die umgehend und neuronenmässig retour gefeuerten Kommentare von JPM abziehen, zumindest aber berücksichtigen sollte. Sonst noch was?

Life dabei

Ach ja, learntec und educamp habe ich dieses Jahr ausschliesslich virtuell verfolgt, wobei die erstere kaum, die zweite dafür umso intensiver im Bildungsraum Internet diskutiert wurde. Via  lifestream, threads und Kommentare, letztere waren ja auch Thema von Rolf Schumeister (siehe oben), der sich aus seiner, er würde wahrscheinlich sagen aus wissenschaftlicher Sicht, mit der Kommentarkultur in deutschen Edublogs beschäftigte. Das ist begrüssenswert, gut und notwendig, schliesslich gibt es auch entsprechende Arbeiten über Technokultur und -parties.

Insofern sind die analytischen Instrumente für die Auswertung von Weblogs, wie Rolf Schulmeister sie vorgelegt hat, ein wichtiger Schritt. Doch das akribische Auszählen der Beiträge erscheint mir methodisch eingeschränkt, weil es die Veränderungen der Wissenschaftskommunikation – auch durch Web 2.0 – , in denen wir uns befinden, kaum erfasst. Im nächsten Schritt, so wäre meine Überlegung, könnte man das Phänomen umfassender im Rahmen einer “Informations- und Kommunikationsökologie von Wissenschaftler/innen” in Zeiten von Web 2.0 untersuchen, um die Beziehung von Kommunikationwegen (und ihre Verschiebung) in der Wissenschaft genauer zu erfassen (Michael Kerres, learninglab) …

Parties analysieren ist also eine Sache, abzufeiern eine andere – und die Ethnologen haben ihr Instrumentarium in den letzten 50 Jahren ja auch verfeinern müssen. Laut gelacht hab ich deshalb bei der expliziten Nicht-Verlinkung auf JeanPols Beitrag in den educamp-Nachgedanken von Benjamin Jörissen (“waschechter Antiintellektualismus in dieser Szene”) und der Spannagel-Watschn des Oberschulmeisters, der auch auf der educamp-Fischbowle IMHO etwas zu know-that-been-there-bräsig daher kam. Besagtes Zitat aus der Kommentarkultur:

Die von Spannagel freimütig vorgebrachten Berichte über seine interaktiven Lehrversuchewirken so, als würde hier Hochschuldidaktik aus eigenem Erleben neu entstehen. Der Bezug zur eigenen Praxis,die spontan wirkende Reflexion, unbelastet durch pädagogische Theorien (allerdings auch unbelastet von vierzigJahren hochschuldidaktischer Forschung) — diese Faktoren mögen entscheidend dafür sein, warum sich zu diesenThemen so viele lobend, dankend und staunend äußern (die Kategorie Sozialbezug hat mit 89 die meistenKommentare). Viele Kommentare sind witzig, „kultig“, eine Art restringierter Code und unterscheiden sich darindeutlich von denen anderer Weblogs.
Christian ging in einem Blogbeitrag (Schulmeisters Ansichten) detailliert auf diesen Vorwurf ein, von da her gibts für Schulmeister hier nur Fleißkärtchen. Viel interessanter fand ich die daraus resultierenden Diskussion – und am innovativsten auf diesem Public Pad.

Relevanzfrage, Antiintellektualismus und unser akademischer Mittelbau

Den Vogel in Sachen Schulmeister hat auch hier wieder JeanPol abgeschossen, O-Ton Senior-Neuron: “Daher hatte ich einen Beitrag dazu verfasst. Andererseits muss ich mich disziplinieren (Relevanzfrage). Ich lösche also den Eintrag (nicht aber die Kommentare)!

Was die Relevanz angeht, ziehe ich in Sachen Theorie, Web und Lernen eine Reihe von englischen Autoren dem akademischen Mittelbau aus Deutschland immer wieder vor. Ich empfinde ihre Beiträge in der Regel mehr open minded, lesbarer und weitaus inspirierender. Und nicht so verbissen … womit wir wieder beim Thema Lernen und Emotionen wären. Warum geht es in Sachen Lernen immer so unlustig zu?

Schluß mit dem Spaßverbot!
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Neues vom Senior-Neuron

23. Januar 2010

Wo er Recht hat, hat er Recht! Und er untertreibt, der “professionelle senior” und unser aller role model ab 65, JeanPol Martin. Mit seinem aktuellen Thema hat das Senior-Neuron heute mehr Threads und Kommentare losgetreten, als 99,9 Prozent aller Blogger unter 35. Mehr darüber beim Meister selbst, auf Christian Spannagels Blog und bei den Bildungsreportern.

CHAPEAU!

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Farbe für die grauen Zellen: beHÜTHERtes Lernen

13. Januar 2010

Unter die Lehrkräfte gefallen wie weiland der Wanderer unter die Wölfe, verfolge ich manche Diskussion hier mit brennendem Interesse, betrachte andere eher distanziert bis hin zu Stirnrunzeln und ungläubigem Staunen.

Mit wachsender Begeisterung dagegen verfolgte ich in den letzten Tagen eine Vortragsreihe von Prof. Dr. Gerhard Hüther über “Männer – das schwache Geschlecht”, “Die Macht der inneren Bilder” und “Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn”. Hammer! Und ein absolutes Pflichtprogramm für Pädagogen. Sag ich mal so!

Wer sich noch an die 90er als “Jahrzehnt des Gehirns” erinnert und die verschiedenen Strömungen verfolgte, weiss um die problematische Natur der Wissenschaft als Stand des letzten Irrtums. Hüther sowieso. Nicht umsonst wurde Thomas S. Kuhn, sein Blick auf Paradigmen und deren Inkommensurabilität an jeder passenden und unpassenden Stelle zitiert. Es waren, die Achtziger eingerechnet, aufregende Jahrzehnte mit grossen Entwürfen. Vom radikalen Konstruktivismus über morphogenetische Strukturen und die Gaia-These, von den Ausläufer von Esalen bis hin zur soziologischen Adaption von dissipativen Strukturen.

Zurück zu Hüther. Wer also das Jahrzehnt des Gehirns aufmerksam verfolgte, dem wird einiges bekannt vorkommen. Das macht aber nix: An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken! Handfeste Erkenntnisse (zum frühkindlichen Mathematikunterricht) und über die Grenzen des Beibringens, eine Handvoll Demut für Fässer-Abfüller und evolutionären Rückenwind für Feuer-im-Herzen-Entzünder und was das Stichwort Begeisterung angeht:

Kinder sind 50-100 Mal am Tag begeistert, Erwachsene ein- zweimal pro Woche (nach Luther). Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag – Erwachsene nur noch 15 mal. Weil aber zum Lernen emotionale befeuerung gehört (learning pathways sind pleasure pathways), lernen die Kleinen so schnell und so mühelos. Und so viel! Also, selber hören und daher noch einmal in kurzen Worten:

Vor dem Hintergrund neurophysiologischer Erkenntnisse aus bildgebenden Verfahren kreist Hüther immer wieder um Neues und Veränderung, Lernen und Schule, Motivation und Transfer, Erfahrung und Action! Und das macht er überzeugend.Glaubwürdig, ansteckend und genial!

Und wenn es in den ersten zehn Minuten noch nicht Klick! macht: Dranbleiben!

Der Rede wert!

P.S.

Einen (aus der Serie Stirnrunzeln) muss ich noch dranhängen! Ich schnitt unlängst an der PH Ludwigsburg einen äusserst emotionalen Vortrag mit, quasi die Abschlussvorlesung von Jeanpol Martin. Der Meister zog vom Leder und alle Register, ganz grosses Kino und grosse Begeisterung – anschliessend auf den Fluren und Gängen eine angeregte Diskussion über darf man das? und die Ausklammerung von Emotionen aus der Wissenschaft als Grundbedingung für blablabla …

Wer einmal an einer Uni arbeitete weiss um die Rolle von Ellenbogen, Beförderungen, Gruppenzwang, Ritualen, ungeschriebenen Gesetzen, Kontrolle und Hierarchie in der scientific community. Siehe Thomas S. Kuhn … Zoff und Kellerleichen wie in jeder Familie, nur noch schlimmer! Es geht um dicke Egos, Geld und Macht. Und wer da an Objektivität glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

Beitrag für den Blog der Bildungsreporter

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Ressourceneinsatz und mediale Vermittlung – oder: Müssen es immer Videos sein?

5. Januar 2010
iPod Video
Image by Alexandre Van de Sande via Flickr

Die Frage wäre zwar mit einem kurzen NEIN zu beantworten, was der Komplexität des Beitrags und der lebhaften Diskussion jedoch nicht gerecht wird. Deshalb zum einen ein dickes DANKESCHÖN für Herrn Larbig, zusammen mit einem eben solchen für die (bis jetzt) 37 (!)  Kommentare: selber lesen macht schlau!

Ausserdem: Für solche Diskussionen lohnt sich bereits die halbe Arbeit, die wir in die Bildungsreporter stecken. Weitermachen!

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Weihnachten: Bildung vor BUNTE!

25. Dezember 2009

So haben wir uns das vorgestellt: Bildung schlägt BUNTE und die Abrufzahlen EURER Videos liegen über denen von unserem! Fröhlich Weihnachten und – weitermachen!

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Wintersonnenwende: Bildung vor Politik!

21. Dezember 2009

Sag ichs doch: Bildung vor Poltik, grassroots vor Fraktionszwang! Und das am kürzesten Tag des Jahres und angesichts der Wintersonnenwende! Eins der grössten Jahresfeste unserer Vorfahren (die ohne Zentralheizung). Doch zurück zu meiner Statistik: Das Licht am Ende des Tunnels? Eine Kerze? Oder gleich zwei? Eine Lichterkette?
statistik_21_12_09

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Die B-Reporter: Grandioser Start, sattes Feedback

20. Dezember 2009

Die Bildungsreporter sind am Start: UAWG

19. Dezember 2009

Nach der Bildungsexpedition jetzt die Bildungsreporter. Sie haben sich verzögert (siehe Film), mutierten mehrfach und kamen doch noch zur ersten Sendung pünktlich an. Zug steht, Bahnhof fährt, die Bildungsreporter auf Gleis 9 3/4. Bitte einsteigen! Zug fährt in Richtung Bildungshauptstadt. Heidelberg!

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