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Artikel Tagged ‘brain’

Farbe für die grauen Zellen: beHÜTHERtes Lernen

13. Januar 2010

Unter die Lehrkräfte gefallen wie weiland der Wanderer unter die Wölfe, verfolge ich manche Diskussion hier mit brennendem Interesse, betrachte andere eher distanziert bis hin zu Stirnrunzeln und ungläubigem Staunen.

Mit wachsender Begeisterung dagegen verfolgte ich in den letzten Tagen eine Vortragsreihe von Prof. Dr. Gerhard Hüther über “Männer – das schwache Geschlecht”, “Die Macht der inneren Bilder” und “Die Auswirkung von Stress und Angst auf unser Gehirn”. Hammer! Und ein absolutes Pflichtprogramm für Pädagogen. Sag ich mal so!

Wer sich noch an die 90er als “Jahrzehnt des Gehirns” erinnert und die verschiedenen Strömungen verfolgte, weiss um die problematische Natur der Wissenschaft als Stand des letzten Irrtums. Hüther sowieso. Nicht umsonst wurde Thomas S. Kuhn, sein Blick auf Paradigmen und deren Inkommensurabilität an jeder passenden und unpassenden Stelle zitiert. Es waren, die Achtziger eingerechnet, aufregende Jahrzehnte mit grossen Entwürfen. Vom radikalen Konstruktivismus über morphogenetische Strukturen und die Gaia-These, von den Ausläufer von Esalen bis hin zur soziologischen Adaption von dissipativen Strukturen.

Zurück zu Hüther. Wer also das Jahrzehnt des Gehirns aufmerksam verfolgte, dem wird einiges bekannt vorkommen. Das macht aber nix: An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken! Handfeste Erkenntnisse (zum frühkindlichen Mathematikunterricht) und über die Grenzen des Beibringens, eine Handvoll Demut für Fässer-Abfüller und evolutionären Rückenwind für Feuer-im-Herzen-Entzünder und was das Stichwort Begeisterung angeht:

Kinder sind 50-100 Mal am Tag begeistert, Erwachsene ein- zweimal pro Woche (nach Luther). Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag – Erwachsene nur noch 15 mal. Weil aber zum Lernen emotionale befeuerung gehört (learning pathways sind pleasure pathways), lernen die Kleinen so schnell und so mühelos. Und so viel! Also, selber hören und daher noch einmal in kurzen Worten:

Vor dem Hintergrund neurophysiologischer Erkenntnisse aus bildgebenden Verfahren kreist Hüther immer wieder um Neues und Veränderung, Lernen und Schule, Motivation und Transfer, Erfahrung und Action! Und das macht er überzeugend.Glaubwürdig, ansteckend und genial!

Und wenn es in den ersten zehn Minuten noch nicht Klick! macht: Dranbleiben!

Der Rede wert!

P.S.

Einen (aus der Serie Stirnrunzeln) muss ich noch dranhängen! Ich schnitt unlängst an der PH Ludwigsburg einen äusserst emotionalen Vortrag mit, quasi die Abschlussvorlesung von Jeanpol Martin. Der Meister zog vom Leder und alle Register, ganz grosses Kino und grosse Begeisterung – anschliessend auf den Fluren und Gängen eine angeregte Diskussion über darf man das? und die Ausklammerung von Emotionen aus der Wissenschaft als Grundbedingung für blablabla …

Wer einmal an einer Uni arbeitete weiss um die Rolle von Ellenbogen, Beförderungen, Gruppenzwang, Ritualen, ungeschriebenen Gesetzen, Kontrolle und Hierarchie in der scientific community. Siehe Thomas S. Kuhn … Zoff und Kellerleichen wie in jeder Familie, nur noch schlimmer! Es geht um dicke Egos, Geld und Macht. Und wer da an Objektivität glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!

Beitrag für den Blog der Bildungsreporter

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Social Networking, New Media Brain Rotting

26. Februar 2009

caught by a tweet of e_trude: “Watching ‘Corporate eLearning Strategies and Development: New Media Brain Rotting – (follo…’ at Vodpod http://tinyurl.com/dahp3o”

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Der I-Doser, natürlich auch für den iPod

13. Januar 2009
Zweiter Frühling für Mind Machines? Wenn man einmal auf der Fährte ist, fällt einem meist mehr auf die Füsse. In dem Fall führte mich der Weg von Flex-Mind (Blogeintrag zuvor) direkt zum I-Doser, hier ihre  Webseite, und weil ich zu faul zum schreiben bin, der erklärende Link:

I-Doser – Drogen auf Knopfdruck

Derzeit geistert ein Wort besonders häufig durch die Internetforen: I-Doser, für den Laien übersetzt, „virtuelle Drogen“ auf Knopfdruck, legal und angeblich mit der gleichen Wirkung wie die entsprechende illegale Substanz.

Für diejenigen unter euch, die Mitteln zur Bewusstseinserweiterung positiv gegenübertreten, klingt das erstmal wie ein Schlaraffenland, aber Vorsicht, denn auch dieser „Spaß“ hat seine Tücken. Die Software kann man im Netz kostenlos herunterladen, dazu kommen ein paar Drogen, die man frei antesten kann.

Danach wird das Ganze aber richtig teuer, denn eine Dosis kostet zwischen $2.50 – $199.95 und eine Wirkung kann nur bei 80 Prozent der Testpersonen nachgewiesen werden. Dazu kommt, dass man, um die optimale Wirkung zu erzielen, das Equipment benutzen muss, was auch von den Entwicklern verwendet wird und dieses umfasst natürliche hochwertige Kopfhörer, die zusätzliches Geld kosten … weiter >>

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Mind Flex – Gaming For Brainers

12. Januar 2009

Video: Mattel Mind Flex hands (and heads) on – Engadget

Langsam erobern sie den Markt: Die hirngesteuerten Spiele, Geräte und Gadgets, hier das neuste von Mattel: “Gamers have largely gotten a bad rep for being lazy, slothful people who spend their hours mindlessly pressing buttons. The Wii changed that a bit by getting kids (and their parents… and their parents) up off the couch, but what about giving their brains a workout too? For your family’s little mind freak to-be Mattel is introducing the Mind Flex, a brain-powered game that relies on your mental activity to control the height of a ball suspended in a column of air. Don the headset then start concentrating to make the purple orb rise; relax and it lowers …”

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Mind Flex – Gaming For Brainers

12. Januar 2009
Image representing Engadget as depicted in Cru...
Image via CrunchBase

Video: Mattel Mind Flex hands (and heads) on – Engadget

Langsam erobern sie den Markt: Die hirngesteuerten Spiele, Geräte und Gadgets, hier das neuste von Mattel: “Gamers have largely gotten a bad rep for being lazy, slothful people who spend their hours mindlessly pressing buttons. The Wii changed that a bit by getting kids (and their parents… and their parents) up off the couch, but what about giving their brains a workout too? For your family’s little mind freak to-be Mattel is introducing the Mind Flex, a brain-powered game that relies on your mental activity to control the height of a ball suspended in a column of air. Don the headset then start concentrating to make the purple orb rise; relax and it lowers …”

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Von der Playstation direkt ins Hirn

3. Juni 2006

Der Playstation-Hersteller Sony hat ein US-Patent errungen, virtuelle Sinneseindrücke ohne operativen Eingriff direkt mit Ultraschall-Impulsen ins Gehirn des Rezipienten zu leiten. Die Pulse, die das Sende-Timing der Nervenzellen im Cortex manipulieren, sollen gleichermaßen zur Vermittlung von Bildern, Klängen oder auch Gerüchen taugen, sogar dann, wenn der Empfänger solche Empfindungen normalerweise gar nicht aufnehmen könnte, etwa weil er blind ist. Außerdem bietet sich die Methode an, künftige Spielkonsolen mit zusätzlichen Reizen aufzupeppen.

Zwar gibt es bereits ein Verfahren, um die vermeintlichen Daten von Sinnesorganen durch modulierte Magnetfelder ins Hirn einzuspeisen, doch laut der Zeitschrift New Scientist lassen sich auf diesem Wege nur vergleichsweise große Gruppen von Hirnzellen adressieren. Wie sich die Sony-Technik davon abhebt, kann man im Augenblick wohl kaum sagen: Laut Unternehmenssprecherin Elizabeth Boukis beruht das Patent zum Teil auf einer “prophetischen Erfindung”. Experimentelle Studien zur patentierten Technik haben bislang offenbar nicht stattgefunden.

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Klingeltöne, um das Gehirn zu kitzeln

5. August 2005

Darauf haben wir gewrtet: “Coming soon to a mobile phone near you: ringtones that enhance brain functioning.

TOS, an ultra-cool Japanese company rolling out mobile lifestyle technology, has added Kiseki-no Chaku-uta (Wondrous Ringtones) to its well-known “Maho no Melo-land” (Magic Melody Land) library of ring-tones.

These ring-tones are specially designed by Dr. Hideto Tomabechi (picture), a Japanese with a Yale Ph.D who later studied machine translation and has now morphed into an all-round very digital guy (see his Japanese-language blog).

Unfortunately, we’re left with few details about the new brain-altering ringtones, other than the vague

Specified programs were used to create these sound tracks with several psychological experimental results of Dr. Tomabechi. It is programmed to get the expected effect by listening to those sounds over and over everyday.
If we complete our theory of neurotheology, then we will definitely publish ringtones which make you feel closer to God every time you hear them.”

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