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Artikel Tagged ‘Google’

Frau Aigner hat Google entdeckt. Immerhin!

1. März 2010
Picture of Ilse Aigner, Member of the German B...
Image via Wikipedia

Frau Aigner, Ernährung- und Landwirtschaftsministerin, ein Erbhof der bayrischen Schrumpf- und Nervpartei CSU, weithin bekannt für Alkoholmißbrauch, Größenwahn, Selbstüberschätzung, Korruption, fundamentalen Katholizismus und Geldverbrennung, besagte Frau Aigner ist auch Verbraucherministerin (ausserdem Elektrotechnikerin, Sprecherin (Obfrau) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz).

Aigner: Alles hat seine Grenzen

Was nicht heißt, daß sie verbraucht wäre, sondern daß sie sich um Verbraucherschutz kümmerrt. Abgesehen davon, daß ich mich ungern als Verbraucher titulieren lasse (verbraucht sind eher die Politiker), hat man von der Dame bisher wenig gehört. Es gab mal eine Füllfederhalter-Affäre, über Aigners Ehrgeiz wurde viel geschrieben und irgendwie scheint sie in die Damenriege der Bundesregierung zu passen, die sich vor allem (Zensursula) durch eine profunde Ignoranz und Nichtkenntnis des Internets auszeichnet. Im Westen nichts Neues …

Wenn sie nicht rechtzeitig zur CEBIT Google entdeckt hätte. Immerhin! In einem Interview mit der SZ

“wies die Ministerin den Vorwurf aus der IT-Branche zurück, technikfeindlich zu sein. “Als Elektrotechnikerin kann ich mich für Innovationen sehr begeistern. Aber alles hat seine Grenzen”, sagte Aigner. “Bei manchen Erfindungen wie etwa der Gesichtserkennungssoftware für Fotohandys zur Identifizierung von Menschen auf der Straße läuft es mir kalt den Rücken runter. Selbst George Orwell hätte sich das nicht träumen lassen.”

Aber der Staat darf das? Hallo, Herr Schäuble, hallo Frau von der Leyen? Miss Aigner: “Kann man das wirklich vergleichen? Im Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gibt es genaue Vorgaben, welche Daten wie gespeichert werden und wer wann darauf zugreifen darf.”

Schopenhauer: Ihre Kritik …

Man kann! Deswegen hat auch der Präsident des Bundesverfassungsgerichts ein “Grundsatzurteil zu der Massenspeicherung von Telefon und E-Mail-Verbindungsdaten” angekündigt. Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, daß unsere Politiker aus der FAX-Ära stammen. Armes Deutschland! Oder als SZ-Leser mit Schopenhauer zu sprechen:

Liebe Frau Aigner, ich sitze gerade an einem stillen Örtchen und habe Ihre Kritik vor mit. Bald habe ich sie hinter mir …

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Neues aus dem Philologenköfferchen des Riesen Reuß

19. Juli 2009
Totentanz
Image by lutzland via Flickr

Der Heidelberger Appell, ein an Schärfe, Lächerlichkeit und Dramaturgie zunehmend anschwellender Bocksgesang, erfährt in dem folgenden Zitat aus dem Perlentaucher eine süffisante Kriegsberichtserstattung (“Straftat gigantischen Ausmaßes”) von der kämpfenden Front deutscher Geisteswissenschaftler.

Eine elfenbeinfarbene Elite, die von einer zunehmend unwilligen Schaar von Steuerzahlern ausgehalten werden (muss?) und deren Oberindianer derzeit Roland Preuß zu sein scheint, Ihro Prächtigkeit von Gottes Gnaden, auf ewig thronend im Olymp der deutschen Geisteswissenschaft, von wo er aus unwillig bis unwirsch auf einen völlig verblödeten, durch und durch kriminellen, verlogenen, und für das Ende der weissen, europäischen Vorherrschaft verantwortlichen Mob herab blickt. Wohlgemerkt, der Mob sind WIR, du und ich, verstanden? Zu den versprochenen Zitaten aus dem Perlentaucher:

Es war die Stunde Roland Reuß‘, dessen verbliebene Haarpracht den Kahlkopf umkränzt, als sei sie aus Lorbeer geflochten. Das passte zur Feierlichkeit seines Diskurses. Reuß ist Erfinder des Heidelberger Appells. Von “Hingabe” war die Rede, von “Sorge“, “Verantwortung” und “Werkherrschaft“. Reuß ist Editionswissenschaftler, Herausgeber der penibelst möglichen Kafka-Ausgabe, darum aber rhetorisch nicht untalentiert. Bestimmte Wörter wie “Blogs“, “Community“, “Geschäftsmodell” packte er in die stachligsten Anführungszeichen, die sein Philologenköfferchen bereit hielt. Es hörte sich ein bisschen an wie ein live vorgetragener Manufactumkatalog, der Kampf der Wählscheibe gegen das Tastentelefon.

Reuß betonte zu Beginn seines Vortrags, dass es ihm ausschließlich um die persönlichkeitsrechtlichen, keineswegs die vermögensrechtlichen Aspekte des Themas gehe, nämlich um sein verbrieftes Recht als Autor zu bestimmen, in welcher Form seine Werke publiziert werden. Und dies auch gegen die “allgemeine Respektlosigkeit der sogenannten Konsumenten”. Es herrsche im Internet ein “hedonistischer und antiindividualistischer Furor, der leicht ins Kannibalistische abgleiten kann”. Gegen die “populistischen Diskurse” derer, die “alles gleich und umsonst haben wollen” brachte er das “geistige und sittliche Band zwischen Autor und Werk” in Anschlag. Er sei wie der Vater seiner Werke. Der von ihm beschworene Zwang zu Open Access und Googles Bemächtigung erschienen wie eine Entführung seiner Kinder in ein Stadion, wo sie dann ohne weitere Aufsicht einem entfesselten Mob ausgeliefert wären … Am Ende seiner Rede wurde er konkret: “Das Zivilrecht reicht nicht aus.” Reuß forderte ein selbsttätiges Eingreifen der Staatsanwaltschaft. Dafür müssten Urheberrechtsverstöße zur Straftat erklärt werden. Und dies möglichst auf europäischer Ebene. Das aufgewühlte Publikum entließ er in die Kaffeepause.”

Ich bin erschüttert, halte aber gerade noch fest: Roland Reuß, ein typischer Teil jener akademischen Elite, Appendix einer mit Millionen von Euro hochsubventionierten Zunft, die sich großmäulig in den Olymp erhebt und das zahlende Publikum als blöde Bande von Arschlöchern charakterisiert, “Geschäftmodelljodlern, die mit den Stimmen von Eunuchen sprechen, welche, selbst unfruchtbar, mit der Arbeit anderer Geld verdienen wollen” – was machen Geisteswissenschaftler eigentlich anderes??? – Roland, wir danken dir! Müssen wir!

Wirklich! Machst du uns doch endlich unsere elende, wurmgleiche und parasitäre Existenz deutlich, die nur von Geisteswissenschaftlern vor dem endgültigen Zerfall der Zivilisation, gegenseitigem Mord, Totschlag und Kannibalismus gerettet werden kann.

Polemischer und nicht sachdienlicher Zwischenruf: Wieviele Grundschullehrer könnten eigentlich eingestellt werden, wenn wir die Geisteswissenschaftler in die Wüste schicken? Wer würde sie vermissen und was würde die Welt verlieren, würden die folgenden Werke eines einsamen Genies wie Reuß nicht vom Steuerzahler und von niemand anderem als dem Steuerzahler bezahlt werden?

»… uns, was wahr ist, zu verbergen«. Notizen zur Sprache von Kleists »Lustspiel« 
»Der zerbrochne Krug«, in: Brandenburger Kleist-Blätter 8 (Basel, Frankfurt am Main 1995), 3-18.
»Leimruthen«. Zum Problem der Kunst in Kleists »Käthchen von Heilbronn«,
in: BKB 16 (2004), 3-20.
Rezension von Peter Burnhill: Type spaces. In-house norms in the typography of
Aldus Manutius, in: TEXT 9 (2004), 185-191.
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Gezeitenkraftwerk? Googe Waves!

29. Mai 2009

Was ist im Browser möglich? Was kommt nach Twitter? Wie kommt cloudcomputing dazu und was heckt Google aus? Hier gibt es einen kleinen (naja, 120 Min.) Vorgeschmack auf die Zukunft, die noch in diesem Jahr (… later this year) aufschlagen soll:

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Google Apps for Education

13. Mai 2009

Kurze Übersicht, wie man Google Apps in Sachen Klassenzimmer, Bildung et al. nutzen kann:

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Google Blog Gadget

7. Januar 2009

Kommt gut und ist schnell zusammengestellt: das neue Google Gadget. Aus “How to Embed Almost Anything in your Website” Learn how to embed almost anything in your web pages from Flash videos to Spreadsheets to high resolution photographs to static images from Google Maps and more …

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Google ist die mächtigste Detektei?

9. Januar 2008

“Ein von Grazer Forschern veröffentlichter Bericht bezeichnete Google unlängst als “größte und mächtigste Detektei der Welt”. Durch Data Mining – dem systematischen Durchsuchen von User-Datenbanken nach verwertbaren Informationen – habe das Unternehmen in unerhörter Art und Weise Macht angehäuft und sei deshalb zu einer “Bedrohung der Menschheit” geworden. pressetext sprach mit dem Autor des Berichts, Professor Hermann Maurer, über die Problematik des Google-Monopols und die damit verbundenen Gefahren.

pressetext: Herr Prof. Maurer, Ausgangspunkt Ihres Forschungsberichtes waren eigentlich “schwere Bedenken über Plagiate durch die Nutzung von Google”. Am Ende warnen Sie aber sogar vor der “Bedrohung der Menschheit” durch Google. Wovor müssen wir uns fürchten?

Maurer: Das wichtigste ist zu verstehen, dass es nicht um die Suchmaschine Google alleine geht, sondern um das Imperium Google. Es ist die Kombination der verschiedenen Unternehmungen von Google wie YouTube, GoogleEarth, GoogleMail etc. die im Komglomerat die gesammelten Informationen untereinander austauschen, bewusst koordinieren und verschmelzen. Das macht die Situation so gefährlich.”

Wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie bitte weiter …

TeachersNews | “Google ist die mächtigste Detektei, die es je gab”

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Google Maps wird persönlich

6. April 2007

heise: “Der Landkartendienst Google Maps hat eine Funktion “Meine Karten” eingeführt. Registrierte Google-Anwender können damit ihre eigenen Orte in der Karte einzeichnen und mit einem persönlichen Text, einem Bild oder einem Video (von Youtube oder Google Video) versehen. Zusätzlich können sie Linien und Polygone eintragen …”

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Die kreative Klasse

Google Desktop as learning platform

27. Februar 2007

Ist definitiv ein Thema in den einschlägigen Postillen: Was passiert eigentlich mit unseren Daten? Speziell bei Google? Vor allem, wenn sie von Google korreliert werden? Netter Gedanke: Unsere Daten als das Googelsche Tafelsilber, zurückgelegt für schlechte Zeiten.

Das Video dazu kommt von Michael Wesch, den eLearning-Aspekt lieferte Jay Cross, die D-iskutanten (to be continued): Jochen Robes, Ralph Hilgenstock (hat wieder mal als Einziger das Kleingedruckte gelesen), Michael Kerres, Ulrike Reinhard und andere. Berechtigte Fragen, andererseits habe ich mich schon so an die integrierte, ajaxbasierte G-Startseite mit dem G-Kalender, G-Mail, G Text & Tabellen (G-enial!), G-Reader, G-Video und G-Picasa gewöhnt …

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NEU: Google Apps for Education

11. September 2006

Sharing information and ideas is vital to learning. So imagine how valuable it would be if your entire campus community shared a set of powerful, easy-to-use and integrated communication and collaboration services. With Google Apps for Education, you can offer all of your students innovative email, instant messaging, and calendaring, all for free.* You can select any combination of our available services (see below), and customize them with your school’s logo, color scheme and content. You can manage your users through an easy web-based console or use our available APIs to integrate the services into your existing systems — and it’s all hosted by Google, so there’s no hardware or software for you to install or maintain.

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Classroom Lecturing Assistant: The Google Jockey

25. Mai 2006

Gute Idee: A Google jockey is a participant in a presentation or class session who surfs the Internet for terms, ideas, or Web sites mentioned by the presenter or related to the topic at hand. A screen displays the jockey’s searches for all participants to see.”

Scenario

Dr. Chen has been using Google jockeying all semester in his Western History class. He has been livening things up by getting a student to “Google” real-time during his lectures, searching the Web for resources relevant to the day’s topic.

The Google jockey’s actions and results are displayed to the rest of the students on a projection screen.

An IM application lets students send requests to the Google jockey for particular searches or direct the jockey to reference sites. Dr. Chen has rotated the task of jockeying, and each student has had an opportunity to do it once.

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Die kreative Klasse, elearning ,