Herr Zimmermann und die Axt im Haus

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Bob hat Recht: “You Don‘t Need a Weathermen to Know Which Way the Wind Blows“. Drängt sich auf und kommt mir in den Sinn angesichts der jüngsten Zahlen des Allensbacher Insituts für Demoskopie, hübsch aufbereitet hier im faz.net. Vor allem diese Kurven sollten bei der RNZ endlich die Alarmglocken schrillen lassen (twittern allein genügt nicht), aber lassen wir das, eigentlich geht es mir um etwas anderes.
A weng delikat, weil ich mich stark in Sachen Kreativregion engagiere und daher wieder verstärkt mit der einen oder anderen Agentur Kontakt habe. Eine derzeit ziemlich laut im Wald pfeifende Branche.
Ein typischer Tweet: “also, wenn man mom. die W&V liest, kriegt man Angst: Stellenabbau da, Schließung hier-Macht mal was positives! Bei uns läuft’s doch auch…” Ok, ok, es mag weniger Branchen-, dafür mehr Unternehmenskonjunktur geben, aber die Einschätzung von Bernd Röthlingshöfer, daß aus Kreativagenturen dringend Konversionsagenturen werden müssen, erscheint mir da, IMHO, weitaus plausibler. Mehr kann man zwar leicht fordern, aber schaffen?
Meine Meinung: Deutschland ist pleite. Die Bundesländer sind es und die meisten Städte sowieso. Meine Prognose: Viele Jahre völliger Unsicherheit. In allen Branchen und Bereichen. Also, warm anziehen! Vielleicht bis zum nächsten Kondratieff-Zyklus, vielleicht auch bis 2050. Und das gilt nicht nur für die Werbung. Und das Gute? Intabilitäten schaffen jede Menge neue Chancen, social media ist nur ein Beispiel. Get real!
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