Als gelernter Musiker ist der Sinn für Ästhetik und harmonische Proportionen quasi genetisch fixiert. Da wundert es nicht, daß ich ein gerüttelt Maß meiner beruflichen Zeit im eLearning-Bereich der Kosmetikindustrie verbringe: mit grosser Freude und hohem Engagement. Ausserdem ukomme ich so in den Genuss hochwertiger Parfums und Pflegeprodukte, die den Kreis meiner Freundinnen seitdem förmlich explodieren liess.
Hier einige Arbeitsproben von und für Lancaster, deren Trainingsabteilung wirklich hervorragende Arbeit leistet: chapeau! und Grüsse nach Mainz & Paris!
Schmeichelhaft, erwähnenswert und zugleich symptomatisch: Mein kleiner, aber gut vernetzter Bildung-schannel landete heute (in der Abteilung youtube-Partner) zwar knapp hinter der Financial Times Deutschland, dafür eindeutig vor der CDU/CSU Fraktion!
Zugegeben, in nackten Zahlen war das alles nix besonderes, ich hatte schon mal das Zehnfache auf der Uhr, doch es zeigt wie wenig die Parteien im Web angekommen sind und tatsächlich ernst, bzw. wahrgenommen werden. Star des Abends war zurecht Martin Lindner mit “Neues aus Freising“, 3. Staffel, die ich Ihnen an dieser Stelle und aus oben beschriebenen Grund noch einmal ausdrücklich ans Herz legen möchte! Liegt Mister Lindner doch offensichtlich weit vor Seehofer und Merkel, was seine web credibility betrifft. Zurecht, ganz klar und sowieso, er ist halt ein Rüberkommer, würdeD. Foster Wallace sagen und damit lass ichs auch mal gut sein: danke an alle Abonnenten, Zuschaur und Downlader: stay tuned!
Letzten Dienstag war ich auf der MoodleMoot 09, eine Fortbildungsveranstaltung für Moodle in Schulen, die in Mannheim, der Quadratestadt, an der Max-Hachenburg-Schule stattfand. Eingeladen hatte mich die Networking-Lady, veranstaltet wurde das Event von Ulrike Montgomery und dem Moodle-Team im Regierungspräsidium Karlsruhe, der Vortrag über Moodle 2.0 kommt von Dr.Alex Büchner- http://www.synergy-learning.com. Weitere Seminarmitschnitte sind hier erhältlich,viel Vergnügen mit den neuen Möglichkeiten von Moodle (really cool!) und vielen Dank an die Veranstalter!
Leinen los! hieß es am 28. 06. 2009 in Heidelberg am schönen Neckar, wo wir das 10. Heidelberger Stadtgespräch auf der MS Europa feierten. Thema: Kreativität und Innovation, Veranstalter waren erneut komplizen.com, die Rhein Neckar Zeitung und die Volksbank Kurpfalz H + G BANK (vorm. H+G BANK Heidelberg Kurpfalz).
Heidelberg und das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation
Wir nehmen diesen Ball umgehend auf und setzten unsere Region (www.kreativregion.de) in einen europäischen Kontext. Denn Kreativität und Innovation, so steht es in den offiziellen Verlautbarungen, sind zentrale Elemente der wissensbasierten Gesellschaften Europas, um den Chancen und Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können.
Die dritte Sendung, der dritte Dienstag, ausserdem der 23. 06 – komplett als vollständiger vier Stunden Mitschnitt! Mit Bernd Spier, Erlebnis-Gastronom, Jai Gonzales, Festivalleiterin, Bernhard Schweizer, Vicepresident SAP, Jakob J. Köllhofer, Direktor DAI und Wolfram Glatz, Szenograph und Überraschungsgästen: stay tuned! Weitere Informatuonen und der dazugehörige Liveblog unter www.kreativregion.de
Gelesen haben Sie sicher schon einiges von ihm, und wenn Sie jetzt an seiner Biografie, überraschenden Einsichten in die kreative Klasse im besonderen und ihren Protagonisten im speziellen interessiert sind, dann liegen Sie bei dem folgenden Interview goldrichtig. Das einizige seiner Art, schätze mal: so wie er auch.
Das Skype-Interview mit Wolf Lotter, Mitbegründer und Redakteur des Wirtschaftsmagazins “brand eins” führte ich im Rahmen des Heidelberger Stadtgesprächs Kultur + Kreativität mit Gästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft über die „kreative Klasse, über Konsequenzen und Potenziale für eine moderne Stadt, 9. Mai 2008 in Heidelberg.
Wolf Lotter
4. August 1962 in Mürzzuschlag/Österreich lebt und arbeitet im niederbayerischen Städchen Velden/Vils und in Hamburg
Nach einer kaufmännischen Lehre (Buchhändler) in Wien studiert Lotter auf dem zweiten Bildungsweg Kulturelles Management an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (1983 bis 1986), danach Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien (1986 bis 1990).
Bereits seit 1979 veröffentlicht er regelmäßig, zunächst Prosa in Literaturzeitschriften (u.a. in Wespennest) mit dem Schwerpunkt Literatur der Arbeitswelt. Er erhält 1980, 1981 und 1982 Arbeitsstipendien des österreichischen Unterrichtsministeriums für Literatur.
Seit 1984 – während des Studiums – entstehen zunehmend Beiträge, die die neuen Arbeitsbedingungen und Technologien, vor allem den Personal Computer und die sich abzeichnenden, darauf bauenden Kommunikationstechnologien zum Inhalt haben. Von 1986 bis 1989 schreibt er regelmäßig für die Wiener Stadtzeitschrift “Der Falter” Kolumnen zum Thema. Seit 1988 ist er regelmäßiger Mitarbeiter des Wirtschaftsmagazins “Trend-Profil-Extra”, 1989 wird er Mitglied der Redaktion des Wirtschaftsmagazins “Cash-Flow” in Wien.
1992 gehört Lotter der Gründungsredaktion der Illustrierten “News” in Wien an, wechselt aber bereits ein Jahr später zum reputierten Nachrichtenmagazin “Profil”, wo er, in wechselnder Funktion, bis 1998 als Reporter, Redakteur, Berater und Autor tätig ist. Bei Profil entstehen Stories, die internationale Beachtung finden: So etwa das erste Interview mit dem Scientology-Führer David Miscavidge und Berichte über die Verschiebung von KGB- und SED-Vermögen zu Wendezeiten, die Briefbombenattentate, die Österreich zur Mitte der 90er Jahre in Schrecken versetzen. Unter anderem berichten darüber CBS-Sixty-Minutes und zahlreiche andere europäische Fernsehanstalten.
1998 wird er Mitglied der Redaktion des Hamburger Wirtschaftsmagazin “Econy”, dem Vorgängerprojekt von “brand eins”. Im Herbst 1999 gehört er zu den Mitbegründern des Wirtschaftsmagazins brand eins. Er schreibt dort die monatlichen Leitartikel zu den Schwerpunkten. Diese ausführlichen, bis zu zehn Seiten langen “Grundsatz-Artikel” zeichnen wirtschaftliche Prozesse in einem gesellschaftlichen und politischen Gesamtzusammenhang. Das begründet seinen Ruf als einer der führenden Publizisten auf dem Gebiet der Beschreibung der Transformation der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft.
Sowohl stilistisch als auch inhaltlich folgen die Beiträge Lotters nicht dem Mainstream der Wirtschaftspresse. So spricht er sich in Brand eins etwa für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Er steht auch für die radikale Neuordnung des gegenwärtigen Sozialstaates.
Im Hörspiel “Stripped – ein Leben in Kontoauszügen” von Stefan Weigl spielt der Autor sich selbst und präsentiert dabei seine Theorie von einer in wirtschaftlichen Fragen unmündigen Gesellschaft, die sich verbissen gegen Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit wehrt. “Stripped” erhielt 2005 die höchste deutschsprachige Auszeichnung für Hörspiele.
Bilder: Verschiedene Titelbildern von brandeins, gestaltet von Mike Meiré, von Meiré & Meiré, mit freundlicher Genehmigung von brandeins: danke!
Vor einigen Jahren veröffentlichte ich auf einem Sampler des Berliner Labels Klangwirkstoff einen Titel namens Noiszense, geniale Samples aus der Serie Sounds-Of-Science, mit der ich damals zum Künstler des Jahres avancierte (wer sich für die Klänge interessiert, die dieser kleinen Perle hinterlegt sind, findet hier nähere Informationen und Quellenangaben. Ich schreib das, weil das Interesse an diesem Track derzeit wieder aufblüht und der Titel erstmals im Netz in ganzer Länge zu hören ist: stay tuned!
Zehn Videos, ein Gespräch: Erik Händeler über den Kondratieff-Zyklus. Ein Interview, das ich vor einigen Jahren mit dem deutschsprachigen Experten für Kondratieffzyklen und mehr führte: ein grandioser Gesprächspartner, der viel zu sagen hat, speziell zum Hier & Heute. Hören Sie selbst:
Shame on me: Ich weiss: Unterricht ist falsch geschrieben! Aber das schmälert nicht den Workshop von Nils van den Boom über LdL im Informatikunterricht, gehalten am 9. Mai an der PH Ludwigsburg, Stichwort LdL-Tag. Weitere Aufnahmen unter ldl.mixt.de, bei Jean-Pol Martin, Christian Spannagel, der Maschendraht Community und natürlich hier.