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Artikel Tagged ‘Medien’

Ressourceneinsatz und mediale Vermittlung – oder: Müssen es immer Videos sein?

5. Januar 2010
iPod Video
Image by Alexandre Van de Sande via Flickr

Die Frage wäre zwar mit einem kurzen NEIN zu beantworten, was der Komplexität des Beitrags und der lebhaften Diskussion jedoch nicht gerecht wird. Deshalb zum einen ein dickes DANKESCHÖN für Herrn Larbig, zusammen mit einem eben solchen für die (bis jetzt) 37 (!)  Kommentare: selber lesen macht schlau!

Ausserdem: Für solche Diskussionen lohnt sich bereits die halbe Arbeit, die wir in die Bildungsreporter stecken. Weitermachen!

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Interview mit Steffen Büffel über Medien, Zukunft und das Internet

13. Juli 2009

Der Medienberater Steffen Büffel, Blogpilot und Mitgründer der educamps, ist aufmerksamen Lesern dieses Blogs (Tusch!, Trara!) längst ein Begriff – heute geht es um Medien, Zeitungen und ihre Zukunft. Natürlich kommt die Gegenwart nicht zu kurz, denn schliesslich verdient er in dieser sein Geld, was er mit den Zeitungsverlagen gemeinsam hat. Also: Wie sieht sie aus, die Zukunft der Zeitung und die Zeitung der Zukunft?

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Tim Renner: “Die Journalismuswirtschaft ist im Netz genauso hilflos wie die Musikindustrie”

26. Mai 2009

“Für Tim Renner ist klar: Die Journalismusindustrie wiederholt derzeit die Fehler der Musikindustrie im Internet. Sie klammert sich vergeblich an ihre alten Geschäftsmodelle und öffnet sich der Digitalisierung nicht konsequent: Ein “Rennersches Gesetz” und ein Video-Interview:

Tim Renner: “Die Printwirtschaft steckt in der gleichen Hilflosigkeit wie die Musikindustrie” from Carta on Vimeo.

Insgesamt lässt sich Renners souveräner (yip!) und thesenstarker Auftritt in folgenden acht Punkten zusammenfassen:

1. Der Wechsel vom analogen zum digitalen Medienträger bringt immer auch einen Wechsel des Geschäftsmodells mit sich.

2. Kein Zweig der Medienindustrie sollte den Fehler machen, die Vorteile der analogen Medienträger zu überschätzen. Dies hat die Musikindustrie getan. Und dem gleichen Irrtum erliegen derzeit noch Zeitungs- und Buchindustrie.

3. Die Akteure der alten Medienindustrie werden immer versuchen, ihr bislang profitables Geschäftsmodell weitgehend 1:1 auf das neue Medium zu übertragen. Dies wird aber nicht funktionieren. Sie werden von neuen Akteuren bedrängt, die gerne auf neue, dem neuen Umfeld noch angemessenere Geschäftsmodelle setzen, weil sie selbst noch keines haben.

4. Die Manager der Medienindustrien erfassen den Medienwandel vor allem auch deshalb nicht emotional, weil sie nicht in der Technikwelt der Nutzer ihrer Inhalte leben. Genau um solch ein emotionales Verständnis geht es aber.

5. Die Musikindustrie nutzt das Internet bis heute aus Selbstblockade der Majors nicht konsequent.

6. Das Urheberrecht wird erst dann vermittel- und durchsetzbar sein, wenn es legale Alternativen gibt, die den gleichen Angebotsumfang wie die illegalen Angebote haben. Derzeit sind die legalen Angebote aber schlechter als die illegalen, weil sie die Inhalte später und nicht im gesamten Katalog anbieten.

7. Die Journalismusindustrie begeht derzeit die gleichen Fehler wie die Musikindustrie im Netz: Sie erkennt nicht, dass sie ihr Geschäftsmodell radikal verändern muss. Sie nutzt das Netz nicht konsequent, ist zaghaft statt offensiv.

8. Verwertungsgesellschaften allein versprechen keine gerechte und akzeptable Lösung der Geschäftsmodell-Misere: “In einem Land, das von VG Wort und Gema regiert wird, möchte ich nicht leben.”

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Prof. Blumes Bildungsserver, heute: Chemieunterricht

11. Januar 2009

Prof. Blumes Bildungsserver – Infos rund um Unterricht, Schule, Computer und Lehrer

Das Team um Professor Blume von der Uni Bielefeld hat ein buntes Sammelsurium von für die Schule geeigneten Experimenten und Hintergrundtexten zur Chemie erstellt. Herausragend ist dabei nicht unbedingt die übersichtliche Präsentation der Inhalte (denn die leidet doch sehr) sondern die Fülle an Antworten auf alltägliche (Chemie-)Fragen, an einfachen (und auch komplizierteren) Versuchen und an brauchbaren Ideen für den Unterricht und darüber hinaus. Mindestens genauso lesenswert (und unübersichtlich) sind die gesammelten Anfragen (und Antworten), die per E-Mail ein- und ausgingen und natürlich der Tipp des Monats, der immer ein bisschen mehr ist als nur ‘ein’ Tipp.
Warnung: Hier verliert man sich gerne mal für ein paar Minuten, Viertelstunden, halbe Tage… statt den Unterricht vorzubereiten, für den man die Seite eigentlich besucht hat.
http://dc2.uni-bielefeld.de/

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Prof. Dueck: Medien und Bildung

2. Dezember 2008

Prof. Dueck zählt zu meinen absoluten Fav´s: ein genialer Denker und Redner, ein Schelm der Böses dabei denkt … hier seine neueste Rede vor erlaucht-verschlafenem Publikum: Pflichtbeitrag!

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e-Learning and the Science of Instruction

11. Mai 2007

Wenn´s denn so einfach wär … aber lesenswert ist es allemal: Aus “Clive on Learning”: e-Learning and the Science of Instruction“Use of media

* Use words and graphics rather than words alone (89% gain in learning).
* Keep graphics and text that relate to each other near each other (68% gain).
* Where possible, describe graphics using audio narration rather than text (80% gain). An exception here would be text (unfamiliar terms, instructions, etc.) which require time to process.
* Avoid presenting words as both narration and text (79% gain).
* Cut out extraneous/non-essential text, audio and graphics (82% gain).
* Use a conversational style, using the first and second person, for both text and audio (67% gain).

Practice questions and worked examples

* Better learning results when practice questions are distributed throughout the learning, rather than all at the end.
* Questions that ask the learner to merely recognise or recall information previously provided in the training will not promote learning that trasfers to the job.
* Transfer is maximised when the practice questions mirror real-work situations.
* For critical tasks, such as those with safety consequences, more practice is required.
* The more practice the better the learning.
* Instructions for practice questions and feedback should be presented as text rather than audio and placed alongside the question.
* Where audio or video is needed for practice, include a replay option.
* Worked examples/demos are popular with learners and can replace some practice questions.
* For procedural tasks, a single worked example is likely to be adequate.
* For problem-solving tasks, a wide range of worked examples might be needed.

Collaboration

* Collaborative tasks should be designed in such a way that they require learners to interact and contribute to a group outcome, i.e. they cannot be achieved by single participants working alone.
* Collaborative tasks work best with learners working in pairs or groups of no more than six.
* Heterogeneous groups get better learning outcomes than homogeneous groups.

Control

* Learners like learner rather than program control.
* Student preferences and judgements often may not be good indicators of the way they learn best.
* Use learner control for learners with high prior knowledge or metacognitive skills and/or for courses that are advanced rather than introductory.
* When using learner control, design the default navigation options to lead to the most important instructional elements.
* Make sparing use of links that take the learner away from the current screen or which provide the primary means of access to important elements of the course (because most learners will regard these as peripheral).
* Provide advice to help learners make decisions about what to do next.
* Use program control when most of the audience is likely to be novice and/or high levels of skill attainment are critical.
* Use course maps to provide an overview and orient learners.
* Provide basic navigation options (back, forwards, menu, exit) from every display.”

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Lernmodule

1. April 2007

Klasse Seite und verdienter Preis, denn lernmodule.net ist Gewinner des Europäischen E-Learning Award 2007 in der Kategorie ‘Privatinitiativen und Non-Profit-Organisationen. Die Jury begründete ihre Entscheidung so:

“Das Projekt “Lernmodule.net” ist ein gemeinnütziger Ansatz, der die Verwendung des mediengestützten Lernens in der Schule dadurch fördert, dass sich Lehrer innerhalb von Minuten Kursmaterial für ihren Unterricht zusammenstellen können. Dieses Modell und die Vielfalt der Kurse sind in besonderem Maße angetan, die Rolle des Lehrenden als Wissensmoderator und Qualitätssicherer zu betonen und leisten damit einen Beitrag zur Entwicklung der Schule des 21. Jahrhunderts. “Lernmodule.net” wird darum mit dem European E-Learning Award 2007 in der Kategorie Privatinititativen und Non Profitorganisationen ausgezeichnet.
Die Jury versteht diese Auszeichnung als eine ausdrückliche Bestärkung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen – aber auch als Ansporn und Rückenwind bei der Zusammenarbeit mit den Schulbehörden, die zur Veränderung des Systems Schule notwendig ist.”

Und O-Ton der lernmodule: “Unser Angebot eignet sich unter anderem für
* die Förderung von schwächeren oder leistungsstärkeren Schülern,
* die Förderung von Schülern, die längere Zeit dem Unterricht fernbleiben müssen
* die Steigerung der Motivation durch computerbasierte Medien,
* verbesserte Lernmöglichkeiten durch interaktive und multimediale Lernmodule,
* Erleichterungen bei der Leistungsdiagnostik,
* die Überbrückung vorübergehender Unterrichtsausfälle.”

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Nachrichten u Mediendidaktik und E-Learning

1. April 2007

medida.info sammelt Nachrichten aus dem Netz zu Mediendidaktik und E-Learning. Sie können sich hier registrieren, Ihre eigene Sammlung zusammenstellen und Feeds melden, die Ihrer Meinung nach fehlen. Ein Service des Lehrstuhls für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg-Essen: Gut!

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Media 2.0 and The World of Online Video

15. September 2006

“It increasingly obvious that the traditional publish and consumption model has outlived its usefulness and applicability. That model has big media businesses generating content and we, the consumer, passively consuming it. Up to now our only control has been the channel flipper or the power button. What is clear is that the power of community, should not be underestimated in the battle to define the future of the emerging online video industry.

Media Battle 2.0 is brewing …”

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