Web-2.0-Experten-Anhörung der HRK in Hagen | E-Learning 2.0
Den Abschluss der Expertenanhörung bildete die Meinung der geladenen Wissenschaftler zum Thema Web 2.0. Hier begann Dr. Jan Schmidt (@JanSchmidt) vom Hans-Bredow-Institut (Hamburg), der bereits über seinen Blog letzte Woche erfolgreich Meinungen für die Anhörung sammelte. In der Hoffung, dass er seine wirklich sehr aufschlussreichen Folien über Slideshare verfügbar macht, möchte ich hier nur unkommentiert die vorgestellten Prinzipien des Web 2.0 (angelehnt an ein Buch von Bruns 2009) vorstellen:
1. Offenheit und Kollaboration
2. Strukturiert, aber nicht strikte Hierarchie
3. Prozesse statt Produkte
4. Individueller Beitrag ohne individuellen Besitz
In der anschließenden Diskussion blitzte erstmals bei den Kommissionsmitgliedern ein meines Erachtens sehr kontrovers zum Thema Web 2.0 stehendes Paradigma durch. Für sie ist Wissen gleich Vorsprung/Macht, sozusagen „Wissenskapital“, das zu „Sozialkapital“ werden kann, wenn man z.B. Achtung durch (Mehr-)Wissen bei Anderen erzielen kann. Florian Meyer von der Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“ (Bamberg), der direkt anschließend seine Ausführung vorstellte, wies darauf hin, dass im Web 2.0 der stark verbreitet “Wissenskapitalismus” mit einem “Wissenskommunismus” konfrontiert wird. Eine letztlich sehr spannende Diskussion, die aber leider nicht weitergeführt wurde.
Abschließend stellte ich meine nunmehr eher als Randbemerkungen zu bezeichnenden Ausführungen (da ja fast alles bereits gesagt wurde) anhand des Leitfadens vor. Ich betontet nochmals die Abkehr von Insellösungen hin zur Nutzung von Schnittstellen, gerade in Bezug auf Social Networks. Auch versuchte ich nochmals die Mehrdimensionalität der Web-2.0-Bewegungen zu skizzieren und deren möglichen Implikationen auf die Wissenschaft/Hochschulen darzustellen. Die Präsentation hierfür erstellte ich übrigens erstmals mit Prezi, sie kann hier aufgerufen werden.
Sobald mir genauere Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise der Kommission bekannt sind, werde ich darüber hier im Blog natürlich berichten.
Popularity: 1% [?]
Allgemein
Anhörung, Thomas Bernhardt, Web 2.0
Wenn Dion Hinchliffe zur Feder greift, lohnt die Lektüre. Das gilt auch für seine Web 2.0 Predictions for 2008. In Sachen offene Schnittstellen (API), MashUps, Widgets und Ajax setzt er ein paar interessante Statements ab, speziell im Hinblick auf tragfähige Geschäftsmodelle versus Konjunkturabkühlung. Drei Häppchen für den kleinen Hunger zwischendurch – den Rest bitte selbst lesen!
- Open APIs finally go beyond free as successful business models emerge. Sites like Twitter are finding that their APIs get ten times the use of the site itself (Web 2.0 principle: A platform beats an application every time), but monetizing them is a challenge for all but a few major player such as Amazon.
- Rich Internet Application (RIA) platforms such as Adobe AIR and Microsoft’s Silverlight get major traction as the development of non-trivial Web applications in Ajax remains difficult and time-consuming. While Ajax is made from 100% open Web standards, it was never explicitly designed for the job of creating rich user experiences and it’s proven tough going for many companies trying to create next generation Web experiences in Ajax. Adobe and Microsoft have been making enormous investments in browser plug-ins and supporting development tools that will change the way the Web will look in 2008 and beyond. These two platforms will be huge successes this year, despite the many challenges that RIA platforms face such as supporting page view-based business models, analytics, accessibility, network effects, link structure, search engine optimzation (SEO) and more.
- A wave of new killer mobile Web applications (and their startups) appear, spurred by the iPhone Software Development Kit (SDK) and ever more untethered workers. Twitter was likely just the first in an era of fundamentally network-oriented applications with communications and collaboration at their design core. The release of the iPhone last year proved that Web apps could be nearly as functional and pleasing as desktop apps. The coming iPhone SDK, which will let anyone build iPhone software legally, will help usher in a new era of useful new consumer and business mobile applications, many which will sport Web 2.0 capabilities or even be fundamentally Web 2.0 based, such as route capturing software and automatic traffic tracking, particularly as more mobile devices add GPS capability in 2008.
Popularity: 1% [?]
Die kreative Klasse
Ajax, Mashups, Trend, Web 2.0
Zitat: “Sicherheitsbedenken und Wissensdefizite verhindern Umsetzung – Mangelndes Verständnis und die Unwissenheit der Führungskräfte gegenüber Web 2.0 sind die Hauptgründe für das häufige Scheitern von Investitionen in europäischen Unternehmen. Obwohl die damit zu erzielenden Vorteile offensichtlich sind, scheint der flächendeckende Einsatz von sogenanntem “Enterprise Social Computing” bislang mehr Theorie als Praxis. Zu diesem Ergebnis kommt das US-amerikanische Softwareunternehmen BEA Systems http://www.bea.com in seinem heute, Montag, präsentierten “Mashup the Enterprise Survey”. “Vor allem für Unternehmen, die derzeit noch dezentral organisiert sind, bieten Web-2.0-Applikationen wie Wikis und Blogs Möglichkeiten, die kollegiale Zusammenarbeit effizienter zu koordinieren”, meint der Berlecon-Research-Analyst Philipp Bohn gegenüber pressetext …”Aschheim-Dornach/San Jose (pte/03.09.2007/13:52 Siehe Link!
Popularity: 1% [?]
enterprise 2.0
Studie, Web 2.0
Aus cnet news: “When I was in college, there was this one classmate everyone found especially annoying. Quite the little joiner, she would post opinions of dubious intellectual worth on the class message board just to show that she did the reading and to puff herself up with some tangentially relatedstory.
Condescending Generation X classmates, including me, saw her as uncouth. Apparently, she was simply ahead of her time. Gen X cynicism has given way to millennial self-absorption as a new generation’s lust for celebrity spreads to college classrooms, say educators. Now, universities are hoping to tap into that urge with new technologies to recruit prospective students and entice current students to stretch their intellect.
“A lot of students…like showing off their work. They like being published. They like being on display,” said Barbara Knauff, senior instructional technologist at Dartmouth College. Other educators, echoing Knauff’s comments, see the enticement of notoriety through Web 2.0-style social tools–blogs, wikis and the like–as a way to engage students in their education and maybe even get them to choose one school over another …”
Popularity: 1% [?]
enterprise 2.0
enterprise 2.0, Web 2.0
Guter Einstieg für
kleine und mittlere Unternehmen: Was ist Web 2.,0, was kann man damit machen und was kann es für mich tun? PDF zum downloaden: absolut empfehlenswert!
Popularity: 1% [?]
Die kreative Klasse
KMU, Web 2.0
Laut einer Gartner-Studie verschlafen europäische Unternehmen die neuen Trends im Netz, die unter Web2.0 laufen: “Wie mit einer “Schlummertaste” beim Radiowecker werde das Thema einfach ausgeblendet beziehungsweise auf Wiedervorlage gelegt. Da die Entwicklung jedoch sehr schnell und vor allem auf internationaler Ebene verlaufe, so die Analysten, riskierten es die Konzerne der Alten Welt, in ihren Geschäftsmodellen zurückzufallen.”
Gartner über die vermeintlichen Ursachen: “Verantwortlich für die schleppende Akzeptanz seien laut Gartner verschiedene Faktoren, darunter die Nabelschau der Blogosphäre, die geringe Aktivität der Marketing-Abteilungen von europäischen IT-Anbietern sowie das grundlegende Misstrauen der Presse.” Gleichzeitig aus dem Hause Gartner (8. Juli 2007):” At Symposium ITxpo, we found that senior IT professionals in Europe are surprisingly bullish about the impact of Web 2.0 on mainstream business.”
Popularity: 1% [?]
enterprise 2.0
enterprise 2.0, Studie, Web 2.0
Manche Web 2.0 Services sind auf ihren permanenten Betazustatus geradezu stolz – work in progress. Oder wie es Mao formuliert: Die Revolution ist permanent. Beidem trägt das Museum of Modern Beta radikal Rechnung, in dem es unzählige B-Seiten und Services auflistet. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spass – zum Beispiel mit dem Google MP3 Hacker. Mehr sei nicht verraten, eben alles beta.de
Popularity: 1% [?]
Culture Club
permanent beta, Web 2.0
Matthias Rückel, Online Collaborationsexperte, nimmt aktuell einen (in der Tat lausigen) Artikel in der SZ unter die Lupe. Ich weiss, das fällt alles unter Artikel fünf unseres Grundgesetzes und ich denk auch keine Sekunde über die Kündigung meines SZ-Abos nach, aber es ist schon frustrierend, wenn sich Vorurteile mit Ahnungslosigkeit paaren … was in Sachen Web 2.0 an der Tagesordnung ist. Grrrr!
Popularity: 1% [?]
Culture Club, Die kreative Klasse
Blogs, SZ, Web 2.0
Web2Logo.com is a visual front end for Web2List. Both are outstanding for finding and tracking various Web 2.0 startups. The logos on Web2Logo.com link off to a Web2List page with the latest news about the company, Alexa info, blog chatter volume and even a profile written by the company. Here’s one for digg. All that’s missing are RSS feeds by company. There are tags, comments and a digg-style interfaces as well. Good stuff.
Popularity: 1% [?]
Allgemein
Web 2.0